Idee 16 – Rent a dog – Tiere in den Ferien mieten

Warst du auch schon in den Ferien bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Stadtpark? Hast du dir dann auch einen “Begleiter” gewünscht? Ja, dann ist diese Idee was für dich! Tiere machen Freude, brauchen aber im Gegenzug auch sehr viel Zeit und Pflege. Um diesen Gap zu schliessen könnte man versuchen temporär in den Genuss eines Hundes zu kommen und diesen während den Ferien zu mieten. Natürlich sollte man sich dafür ausgiebig zeit nehmen, sodass der Spass nicht zu Lasten des Hundes geht.

RentaDog Idee 16

Quelle: http://www.flickr.com/photos/rena5/4134046475/

Was tun?

Zuerst im Rahmen einer Marktstudie analysieren, ob dieses Bedürfnis auch für andere Leute zutrifft. Danach die “Rent-a-Dog Company” gründen. Alternativ könnte man versuchen mit Tierheimen zusammenzuarbeiten. Wer weiss, vielleicht wird man dann doch irgendwann ein eigener Hundehalter?

Willst du auch einen Hund ausführen?
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Idee 15 – Schwungrad im Garten ;)

In der Nacht ist der Strom billig, und tagsüber, wenn ich ihn eigentlich brauche, ist er teuer…Das haben auch die Wasserkraftwerke gemerkt und pumpen Nachts mit billigem Atomstrom aus dem Ausland Wasser in die Stauseen. Tagsüber produzieren Sie dann mit dem Wasser wieder teuren Strom. Dieses Prinzip könnte ich doch auch bei mir Zuhause nutzen…

strom-opt

Ich stelle hierzu ein Schwungrad auf, welches ich in der Nacht mit billigem Nachtstrom geräuschlos antreibe. Tagsüber kann ich dann die gespeicherte Energie wieder vom Schwungrad  in Strom umwandeln und so auch am Tag den billigen Nachtstrom nutzen. Ob sich gerade ein Schwungrad für diese Anwendung optimal eignet oder vielleicht doch eher eine grosse Batterie, kann ich so auf die Schnelle nicht sagen. Vielleicht weiss da einer der Leser mehr dazu ;)

Des weiteren müsste man natürlich noch anschauen, was so ein Schwungrad oder eine Batterie kosten würde. Das Sparpotential bei ausschliesslicher Nutzung von Nachtstrom beträgt in der CH in einem durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen ca. CHF 700 pro Jahr (0.10 vs. 0.20 CHF bei ca. 7000kWh/Jahr). Das heisst, eine solche “Nachtstrom-Speicher Anlage” sollte also nicht mehr als CHF 7’000 kosten, damit Sie nach 10 Jahren amortisiert ist.

Ich gebe zu, dass diese Idee hinsichtlich der technischen Machbarkeit noch etwas unausgegohren ist, aber irgendwie liegt sie auf der Hand und ich musste sie posten ;).

Was tun?

Ein Unternehmen gründen, welches die optimale Nachstrom-Speicher Anlage evaluiert und dann solche Anlagen konstruiert und verkauft. Ob es dann das Schwungrad oder ein anderen Zwischenspeicher wird – mal schauen.

Kann man diese Idee umsetzen?
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Idee 14 – Gastronomie 2.0: Mobile-App zur Bestellung im Restaurant

Restaurant-Finder für Mobile-Phones gibt es ja unendlich viele, aber eine App, mit welcher man im gewählten Restaurant dann auch bestellen und zahlen kann, leider nicht. Ich denke, die Zeit ist reif, auch die Gastronomie etwas zu digitalisieren :)

essen

Problemstellung
Die Bedienung in den meisten Restaurants zur Mittagszeit ist leider nur bedingt gut. Meist geht es zu lange bis man bestellen und dann am Schluss auch bezahlen kann, und “Warten” ist meines Erachtens etwas vom lästigsten was es gibt. Zudem lässt die Freundlichkeit der Bedienung vielfach zu wünschen übrig.
Des weiteren passieren immer mal wieder Fehler bei der Bestellaufnahme, und die Bedienung unterbricht auch nicht selten eine angeregte Diskussion. Dieser “administrative” Teil des Mittagessens macht also eigentlich nicht soviel Spass. Dem könnte man Abhilfe verschaffen :)

Die Lösung
Man entwickle eine Applikation für Mobile Phones, mit welcher man sehr einfach Essen und Getränke im Restaurant bestellen kann. Nach dem Abschicken der Bestellung für die zugehörige Tischnummer, wird dann auch gleich automatisch die Zahlung per Kreditkarte ausgelöst. Das Warten, bis die Bestellung aufgenommen wird, sowie das Warten, bis man die Rechnung bezahlen kann, entfällt also somit.
Sobald die Bestellung abgeschickt ist, kommt sie auf einen grossen Screen in der Küche. Dort werden die Bestellungen dann weiterverarbeitet.

Was tun?
Um diese Idee umzusetzen, braucht man eigentlich gar nicht mal soviel zu tun. Eine kleine Webapplikation entwickeln, wo die Restaurants die Tischnummern, Menüs und Getränke eintragen können, einen eMail-Account für das Restaurant, wo die Bestellungen dann reinkommen, und ein mobile-fähiges Frontend für die Kunden inkl. Kreditkartenanbindung. Wenn man das Ganze dann auch noch Whitelabel-fähig macht, d.h. so programmiert, dass es einfach für x Restaurants einsetzbar ist, dann hat man meines Erachtens gute Chancen, einige Abnehmer im Markt zu finden.
Als AddOn würde ich wohl noch ein Label kreieren, welches dem Kunden eines Restaurants mit einem “Kleber” an der Eingangstüre anzeigt, dass es “Mobile-fähig” ist, er also mittels seinem iPhone oder einem anderen Smartphone mit Webbrowser bestellen kann. Dasselbe Label natürlich auch auf die Menükarten drucken.

Wenn das jemand vorwärtstreiben will – ich wär dabei ;)

Kann man diese Idee Umsetzen?
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Idee 13 – Der Durchbruch für RFID

RFID? Hä? Na ja. Eigentlich nichts neues, aber wahrscheinlich kennens doch nicht alle, da der Durchbruch im Consumer-Bereich auf sich warten lässt. Alora: RFID = Radio Frequency Identification. Kurz und knapp: Kleine Transponder (RFID-Tags) funken eine ID, welche dann von einem Lesegerät (Reader) gelesen werden können (siehe Abbildung: Tags & Reader). Mittels der ID können dann weitere Attribute zu dem Tag, z.B. im Internet, heruntergeladen werden. Der Reader wird dabei einfach per USB an ein Notebook angeschlossen.

touchatag

RFID-Tags und -Reader kosten heute schon ziemlich wenig Geld. Für 30 Euro kann man bereits ein Set mit Reader und 10 konfigurierbaren Tags bestellen, z.B. bei http://www.touchatag.com/

Eine einfache Anwendung: Ich klebe einen RFID-Tag an meinem Schlüsselbund. Jedesmal wenn ich den Schlüsselbund mit dem RFID-Tag von nun an auf den Reader lege, wird automatisch die Website meiner Home-Webcam geöffnet.

Problemstellung
Die Produktanbieter machen keine RFID-Tags auf ihre Produkte, weil die User keinen Reader haben und umgekehrt. Huhn oder Ei. Aber eigentlich fänd ichs schon ziemlich cool, wenn ich alles, was ich Zuhause so rumliegen habe, einfach schnell in die Nähe eines RFID-Readers halten könnte und dann automatisch Detailinformationen zu dem Ding via Internet erhalte. Zum Beispiel:

  • eine Bedienungsanleitung zur Kaffeemaschine
  • eine Nährwerttabelle zum Joghurt
  • eine Nachbestellung eines kaputten Weinglases
  • den Hersteller meines Sofas inkl. Reklamations-Formular ;)
  • ein Formular zur Wettbewerbsteilnahme (will ich eigentlich nicht, aber wahrscheinlich viele andere Leute)
  • etc.

Doch wie verhilft man der RFID-Technik zum Durchbruch?

Lösungsansatz

Um die Hersteller von Produkten dazu zu bringen, alle ihre Produkte mit RFID-Tags zu taggen, braucht es zuerst standardmässig eingebaute Reader in Notebooks und in Smartphones. Das verteuert Notebooks und Smartphones nicht wirklich, da die Technologie heute schon ziemlich günstig ist. Sobald die Hersteller von Produkten gemerkt haben, was für ein Potential darin steckt, werden Sie anfangen, RFID-Tags in ihre Produkte einbauen. Einfach schon deshalb, weil der Show-Effekt einfach sehr cool ist. Am Anfang vielleicht eher die etwas cooleren Produkte, danach alle.

Was tun?
Tja. Das ist die Frage. Gar nicht so einfach. Ich würde wahrscheinlich versuchen, als erstes mit einem Testset mal ein paar wirklich tolle Anwendungsfälle zu generieren. Danach würde ich warten, bis RFID-Reader in Notebooks und Smartphones standardmässig eingebaut werden. Wahrscheinlich würde ein Einbau beim nächsten iPhone schon zum Durchbruch reichen… Dann ein Beratungs-Unternehmen gründen, welches Anwendungsfälle für Produkthersteller und Dienstleistungsunternehmen im B2C-Bereich konzipiert und umsetzt.

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee umgesetzt: iPhone App “Foodshaker”

Es war einmal eine Idee, entstanden im Affekt, als wir einmal mehr unentschlossen waren, wohin wir am Mittag essen gehen sollen. Beteiligt waren Joe & ich selber vor ca. 2 Monaten. Um dieses Problem der “Unentschlossenheit” zu Lösen, haben wir uns gedacht, dass man sowas wie die Foodshaker-Applikation gut gebrauchen könnte. Nichts weltbewegendes, aber immerhin ;-).

Foodshaker iPhone Application

Zugegeben, den Titel zu diesem Post hab ich von pixelfreund kopiert ;-). Er hat in seinem Post zur Foodshaker-App auch bereits alles Wesentliche auf den Punkt gebracht. Wer also genauer wissen will, was die App denn so tut, der kann das dort in kurzer, präziser Form nachlesen.

Für uns selber ist das spannende an der Sache, dass dies eine kleine Idee war, die wir nicht auf Ideenstrom gepostet haben, weil sich Joe zusammen mit Troy entschieden hat, diese Idee gleich selber in die Tat umzusetzen. Ein kleines Projekt – kurz und knackig.

Vielleicht ein kleiner Ansporn für den Einen oder Anderen auch mal etwas einfach zu tun, anstatt lange darüber zu reden ;-)

Die Credits gehen an:
- Joe & Troy für die Umsetzung
- Patrick Stuercken für das Design
- und an Namics, die den Mitarbeitern solchen Freiraum gewährt (natürlich in der Freizeit ;-))

Idee 12 – Florist 2.0

Floristen und Unternehmer aufgepasst! Jetzt machen wir das Blumen-Business etwas digitaler :-).

sunflower_vase_large

Ausgangslage
Blumenläden und deren Angebote sind seit Jahrzehnten in etwa gleich. Vielleicht ändern sich über die Zeit die angebotenen Pflanzen, aber schlussendlich kauft man doch immer einen Blumenbouquet oder eine Topfpflanze. Für Floristen stellt sich also die Frage, wie sie sich in Zukunft von der Konkurrenz abheben können. Hier kommt die Idee dazu:

Die Idee
Nachdem frühmorgens im Blumenladen die Blumensträusse zusammengestellt worden sind, macht man ein gutes Photo vom Strauss inklusive Vase. Dieses Photo wird dann mit einem spannenden Photoshop-Filter bearbeitet und somit künstlerisch erweitert. Das Bild druckt man danach professionell aus, z.B. auf eine Leinwand.

Die Kombination von Vase, Blumen und dem Bild wird dann als Einheit verkauft. Also quasi ein Up-Selling des Standard-Blumenstrausses.

Der Clou: Ich kann bei mir Zuhause Sonnenblumen aufstellen und dahinter auch noch zum Beispiel eine Van Gogh-mässige Version genau dieser Sonnenblumen inkl. Vase an die Wand hängen. Also ich glaube, dass würde mich und meinen Besuch beeindrucken :-).

Was tun?
Ein Unternehmen gründen, welches das Photoshooting und das Printing organisiert und verschiedene Künstler für die Photoshop-Filter gewinnt. Dieser Service könnte dann allen Blumenläden auf der Welt angeboten werden. Der konkrete Verkauf würde durch die Blumenläden stattfinden.
Zudem würde ich wohl versuchen, eine Marke für diese Kombination von Blumen und Bild im Markt zu etablieren. Spontan und trivial: “DigitalFlower®”.  Die globale Vermarktung dieser Idee würde ich auch als Aufgabe dieses Unternehmens sehen.

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 11: Deine Küche sagt dir was Du brauchst

Schon wieder stehe ich im Supermarkt und frage mich was ich denn heute wieder einkaufen soll? Unentschlossen laufe ich hin und her und entscheide mich schliesslich für Tomatensauce, Parmesan und Pasta.

Soweit so gut, aber habe ich die notwendigen Zutaten nicht schon vorletzte Woche eingekauft?
Meistens entscheide ich mich dann trotzdem für den Kauf, weil ich ja möglicherweise meine letzten Spaghetti am Wochenende nach der Party aufgebraucht habe.  Und wie läst sich das jetzt konkret lösen?

Einkaufen_nach_Bedarf_idea11

Got it !

Die Idee
Betrachtet man die eigenen Lebensmittel im Haushalt aus einem rein logistischen Gesichtspunkt, so kann man den Bestand an Lebensmittel mit einem Materiallager vergleichen. Lebensmittel kommen hinzu, neigen sich zu Ende oder verderben. Die Kernfrage beim Einkauf ist also der aktuelle Bestand. Doch wie lässt sich dieser möglichst einfach ermitteln und wenn möglich zeitgleich im Lebensmittelgeschäft abrufen?

Ich stelle mir das inetwa so vor:

  1. Checkin
    Die Kauf-Quittung der Lebensmittel wird zuhause durch einen “Food-Scanner” eingelesen.
  2. Checkout
    Ein Sensor im Abfallkübel scannt das Utensil welches ich im Abfall entsorgen möchte automatisch ab.

Die Idee ist es also den “Realtime-Bestand” zu erheben. Dieser kann während dem Einkauf über das Mobiltelefon abgerufen werden. Alternativ wird einmal pro Woche ein Online Einkaufzettel (nach Konsumverhalten oder Saisonal gesteuert,…) generiert. Vorbei ist also die Zeit von überfüllten Lebensmittelschränken und verdorbener Milch.

Knackpunkt wäre sicher die Überführung der verschiedenen Artikel in die Logistiksoftware. Personen kaufen  i.d.R. in verschieden Lebensmittelläden ihre Waren ein (kann der Scanner damit umgehen?). Zudem müsste das Scanning sehr einfach und schnell möglich sein (insbesondere auch der Checkout Prozess über den Abfalleimer).

Was tun?
Die technische Machbarkeit sollte zuerst mit einem Pilotprojekt geprüft werden. Die Idee könnte bei Interesse durch Küchenhersteller oder Lebensmittel-Grosshändler finanziert werden.

Idea11
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Idee10 – Mini Biogas-Anlage für Zuhause

Ich bin kein Ingenieur und wahrscheinlich würden mir die Ingenieure dieser Welt aus Ökobilanz-Überlegungen auch davon abraten, aber gewisse Dinge müssen manchmal auch einfach Spass machen und nicht hyper-optimiert sein ;-). Well, that’s the idea number 10:

Ich will die gesamten Grün-Abfälle, die bei mir im Garten entstehen, in meine eigene kleine Biogas-Anlage reinwerfen und damit Biogas produzieren. Dieses Gas verwende ich dann um Strom zu generieren oder verwende es direkt zum Kochen, sofern ich einen Gas-Herd habe :-). Das wär doch eigentlich ganz nett – finde ich.
arti_biogas

Nie wieder mühsam Gras, Sträucher und Stauden in die grünen Tonnen quetschen und diese dann an den “Abholort” schleppen. Ich krieg ja sowieso nichts dafür. Im Gegenteil: Normalerweise muss ich dafür noch zahlen…

Ganz Nebenbei: Wenn meine Nachbarn auch für die “Grünabfuhr” zahlen müssen, kann ich sie ja vielleicht dazu überreden, ihr Grünzeug gratis bei mir zu entsorgen. Eine klassische Win-Win-Situation: Mein Nachbar muss nichts zahlen und ich kriege gratis Biogas. Wahrscheinlich nennen mich meine Nachbarn dann hinter vorgehaltener Hand den “Biogas-Fischler”, aber damit könnte ich leben ;-).

Ihr glaubt nicht, dass sowas funktionieren würde? Ich würde mal sagen: Doch, das funktioniert.

Heute machen sowas aber nur Tüftler und Bastler. Mit der richtigen Prise Marketing muss das einfach funktionieren :-). Denn: Solche Mini-Anlagen gibt es schon – wenn auch noch nicht massenproduktions-tauglich – und oh Wunder: Es ist eigentlich gar nicht wirklich schwierig, eine Biogas-Anlage zu bauen! Beispiele gefällig?

Mini-Biogas-Anlage 1 (PDF)
Mini-Biogas-Anlage 2


Was tun?

Ein Unternehmen gründen, welches Home Biogas-Anlagen herstellt und verkauft. Eine solche Anlage sollte man dann einfach bei OBI und weiteren Baumärkten als Bausatz einkaufen können. Natürlich sollten die dann für Europa doch ein kleines bisschen professioneller aussehen als die oben abgebildete ;-). Wenn man dazu dann noch ein cooles Marketing-Konzept hat, könnte man sogar noch so Öko-Preise einheimsen ;-)

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Idee 09 – Crowdsourcing Bier

Bier ist wohl eines der am meisten verkauften Getränke auf der Welt und Bier wird in vielen Fällen in einem gesellschaftlichen Umfeld getrunken. Bier ist auch meist stark lokal verankert. Beispielsweise hat das Bier der ältesten Brauerei der Schweiz (Schützengarten, 1789) wohl einen ziemlich grossen Marktanteil in der Ostschweiz, jedoch eher einen kleinen Anteil am gesamtschweizerischen Markt.

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Bisher werden neue Biere und neue Biermarken immer von der jeweiligen Brauerei “erfunden” und dann in den Markt gedrückt – mit enormem finanziellen Aufwand. In nicht wenigen Fällen war und ist dieses Prinzip nicht nachhaltig. Zum Beispiel hat die Marke “Quinto” der Brauerei Feldschlössen hat nicht wirklich lange überlebt…
Warum nicht das Prinzip für die “Komposition” eines Bieres einmal umdrehen, und die Leute die es später trinken sollen an der Entwicklung des Bieres beteiligen?

Die Lösung
Gründung einer Online Crowdsourcing-Platform, auf welcher sich Leute zusammenfinden, die gemeinsam das neue Bier entwickeln. Im einfachsten Fall kann man sogar “Facebook” dazu benutzen (Die Schützengarten-Crowd ist da übrigens schon mit über 600 Members vorhanden). Die “Crowd” kann mit folgenden Aufgaben motiviert werden:

  • Vorschläge und Wahl des Namens des Bieres
  • Vorschläge und Wahl des Etiketten-Designs
  • Vorschläge und Wahl der “Art” des Bieres (Lager, Pils, Weizenbier, etc.)
  • Terminfindung für Degustations-Parties inkl. Wahl des Gewinner-Bieres
  • Beteiligung der Crowd an einem kleinen Teil des Aktienkapitals der neuen Biermarke
  • etc.


Bei der Entwicklung eines neuen Bieres inkl. Brand mittels einer solchen Crowdsourcing-Platform, würden bei der Markteinführung schon hunderte, wenn nicht gar tausende potentieller Kunden und Evangelisten, die an der Entwicklung beteiligt waren, das Bier schon kennen. Ganz zu schweigen vom PR-Effekt, den eine solche Aktion bringen würde…

Was tun?
Eine Crowdsourcing-Agentur gründen, welche einen solchen “crowdgesourcten” Prozess für eine grosse Schweizer Brauerei konzipiert, organisiert und durchführt, insbesondere auch die Prozesse und den Dialog auf der Crowdsourcing-Platform. Die Methode kann dann natürlich auch auf alle möglichen Produkte angewendet werden. Potential wäre also da ;-)

Zugegeben: Die Idee ist nicht brandneu, denn Liam Mulhall hat die Anwendung von “OpenSource-Techniken” auf die Entwicklung eines Biers schon umgesetzt, wenn auch in Australien und nicht ganz in der Art die uns hier vorschwebt. Zudem hat sich Liam Mulhall heute von der Vermarktung des eigens entwickelten Bieres abgewendet und bietet als Kerngeschäft eine “Personalisierung” von Getränken an. Hier ist der ursprüngliche Case “Brewtopia” beschrieben (danke brand eins!).

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Idee08 – Kürzere Wartezeiten beim Arzt

Mal ehrlich, ist dein Arzt pünktlich? Hast du dich noch nie gefragt warum man beim Arzt so lange warten muss? Ich gehe bereits schon soweit dass ich die Verspätung antizipiere und daher erst 10min nach dem eigentlichen Termin erscheine. Warum eilen, wenn man ohnehin nur im Wartezimmer alte Zeitschriften durchblättern muss?

Zeit kostet Geld und da macht ein Arztbesuch keine Ausnahme. Ich gehe davon aus, dass der gesamtwirtschaftliche Schaden beträchtlich ist, da ja letzten Endes viele die gleiche Erfahrung machen.

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Quelle: http://www.flickr.com/photos/31826443@N07/3792001475/

Was ist schlimmer? 1 min Zugverspätung oder 20min beim Arzt warten?
Beides gleich. Der gefühlte Schaden für eine um 1 Minute verspätete S-Bahn ist vergleichbar mit dem Schaden einer 20 minütigen Verspätung beim Arzt (zumindest bei mir in der Schweiz). Dies darum, weil die Erwartungshaltung für Pünktlichkeit beim Arzt schon mal per se sehr klein ist.

Nun, der “Bahn-Case” lässt sich auf keinen Fall 1:1 auf das Gesundheitswesen übertragen, dennoch geht es im Kern um die verlorene Zeit.

Ärzte sind auch “nur” Menschen und verfolgen somit wirtschaftliche Interessen. Sind sie jetzt einfach nur sehr schlechte Planer oder optimieren sie ihre Auslastung (analog Airline Industrie) und neigen zu planmässigen Überbuchungen?

Die Lösung:
Grundsätzlich sehe ich 3 Ideeen (sortiert nach Machbarkeit) die hier weiterhelfen:

  1. Online Reputations-Plattform einführen: User bewerten Ärzte nach Pünktlichkeit
  2. Ärzte informieren selbstständig über die ihre Pünktlichlichkeit (Pay-Back-Modell) und senden somit ein Qualitätssignal aus
  3. Realtime-Info: Kunden informieren realtime über die Wartezeiten (analog einer Staumeldung im Strassenverkehr)

Was tun?
Sponsoren für den Aufbau einer Reputationsplattform finden (z.B. Krankenkassen). Danach die Plattform umsetzen und vermarkten.

Ärzte könnten ja theoretisch dieses Problem selber erkennen und ein neues Ärzte-Qualitätslabel einführen. Viele Kunden sind bereit für Qualität, hier Pünktlichkeit, einen Aufpreis zu bezahlen.