Idee 28 – Foodkurier am Bahnhof

Zugegeben, die Internetverbindungen im Zug sind nicht immer die schnellsten. Doch für die Idee 28 sollte es ausreichen.

Was ich mir vorstelle ist ein einfach bedienbarer Online Webshop (vorzugsweise mobile optimiert), der mir meine bestellten Lebensmittel innerhalb von 30 Minuten per Foodkurier an meinen Zielbahnhof liefert. Bei Coop würde dieser Kanal dann wohl Coop@Bahnhof oder so ähnlich heissen.

Beim Aussteigen kann man den gefüllten Einkaufssack (der sogenannte Migros-Sack) direkt in Empfang nehmen, oder alternativ die eigene Lebensmittel Tasche in einem entsprechendem Bahnhof Schliessfach abholen. Die Identifizierung erfolgt über einen elektronischen Key, den man nach der Bestellung erhält. Bezahlt wird wie gewohnt per Kreditkarte.

Neben tieferen Lieferkosten, Zeiteinsparungen (weil man nicht noch im Avec vorbei gehen muss) und nicht zuletzt frischeren Produkten wäre das doch eine WIN-WIN Situation für Kunden und Lieferanten.

Also Migros und Co. wie wärs? Wäre übrigens auch für die SBB als Upselling Idee denkbar.

Ja, ich möchte auch eine Bahnhofkurier!
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Idee 27 – Ein Roaming Gebühren Counter

Das mobile Internet verbreitet sich dank iPhone & Co. immer weiter. Eine der grössten Hürden, warum dies nicht noch viel flächendeckender passiert sind einerseits Sicherheitsbedenken der Nutzer,  andererseits aber auch die völlige Intransparenz über die Kosten, sobald man das Land des eigenen Providers verlässt. Wer kennt sie nicht, die Beiträge aus der Konsumentenschutz Sendung Kassensturz, wo ein Herr Peter Müller eine Rechnung über mehrere hundert Franken erhält, nachdem er in seinem Urlaub auf Mallorca zuviel auf Facebook rumgesurft ist. Kein Zweifel, für die grossen Telcos wie z.B. die Swisscom liegen hier die dicken Margen begraben!

Was tun:
Eine grosse Telco (die Swisscom?) könnte den Spiess umdrehen und mittles eines „Roaming-Counters“ die effektiven Kosten live ausweisen.

Der Counter sieht klein aus, hat aber m.e. eine grosse Wirkung. Nutzer sollen sich Alerts setzen können, selbst dann, wenn sie einem Flatrate Modell folgen. Dies würde das Oligopol unser lieben Telcos in Bezug auf das Roaming deutlich lockern, die Transparenz für Kunden erhöhen und mehr Vertrauen in den Markt bringen. Der Druck auf die restlichen Markteilnehmer Swisscom Orange wird steigen. Andere ziehen nach.

Was meint ihr? Hilft das die Kosten in den Griff zu bekommen?

Kann man diese Idee umsetzen?
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Idee 26 – Paprika Chips in verschiedenen Schärfe-Stufen

Alle Chips-Hersteller versuchen ihre Marktanteile mit irgendwelchen lustigen Geschmacks- und Form-Ideen auszuweiten. Dabei kommen dann zum Beispiel Sorten wie „African Spices & Sweet Paprica“ raus. Klingt nichtssagend spannend, aber irgendwie auch etwas konstruiert – finde ich.

Ich würde mal vermuten, dass die klassischen Paprika-Chips wohl immer noch mit Abstand die am meisten verkaufte Sorte ist – egal bei welchem Hersteller. Falls nicht, auch egal, die Idee funktioniert trotzdem ;)

Nun denn: Man versuche die Aufmerksamkeit über Spice-Stufen zu erhaschen. Neu gäbe es bei Paprika-Chips die Schärfe-Stufen 1-7. Die ganz Harten können No. 7 kaufen, die Normalos No. 3 bis No. 4 und die Langweiler No 1. Ich glaube das könnte im Laden als Differenzierung sehr gut funktionieren.

Und noch eine kleine Zusatzidee: Die Schärfestufen auch nett in einem Farbverlauf bei den Packungen anzeigen, z.B. von gelb (easy) über orange (normal) bis dunkelrot (scharf).

Also ZweifelChio und wie sie alle heissen, Los!

Kann man diese Idee umsetzen?
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Ideenstrom – Interview auf toxic.fm

Achtung, für einmal posten wir keine Idee :-)

Vor längerer Zeit durften wir ein Interview für toxic.fm geben. Hier also der längst überfällige Post. Betting Buser von toxic.fm bringt es auf den Punkt und fasst den Ideenstrom als einen „Selbstbedienungsladen für Geschäftsideen“ zusammen.

Unser Interview ist Teil der Rubrik „www Punkt„, welche Einblicke in interessante  „regionale“ Projekte aus der Online Welt bietet.

Hier gehts weiter zum Interview-Beitrag auf toxic.fm. Das Audio File gibts alternativ auch zum download „Ideenstrom-Interview„.

Vielen Dank an Bettina Buser und toxic.fm für das Interview!

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Idee 25 – Rent a friend

Unser erster Gast Beitrag von Michael Pertek, nochmals vielen Dank für die nachfolgende Idee:

Ein Nachteil unserer mobilen Gesellschaft ist der regelmässige Neuanfang in einer unbekannten Stadt. Mit jedem Umzug geben wir ein Teil unseres lokalen Netzwerkes auf und wir verlieren Freunde. Der Wiederaufbau kostet Zeit und ist sehr mühsam – vorallem da der Umzug oft mit einem hohen Engagement im neuen Job verbunden ist.


Ein guter Freund wäre hier doch sehr hilfreich.
Bäcker, Arzt, Anwalt, Metzger, Autovermierung, Putzfrau, Automechaniker, Restaurants, Kneipen, Fussballverein, Installateur, Schwimmbad, Wo trifft man welche Leute… alles muss neu evaluiert und ausprobiert werden.

Genau hier kommt der Service zum tragen… „rent a best friend“, der gegen einen Fixbetrag Zeit zur Verfügung stellt und den „Neuen“ in sein Netzwerk einführt. Selbstverständlich sollte vorher ein grobes Profil- und Interessenmatching stattfinden – Online – bietet sich an.

Idee 24 – Verkehrsampel mit Timer

Information hat einen ökonomischen Wert und zwar nicht nur im Börsengeschäft.

Niemand möchte bei einem Zug-Unterbruch oder einer Netzstörung im Zugnetz nicht über den weiteren Verlauf durch den Zugführer informiert werden. Sehr ähnlich, aber wohl noch viel regelmässiger, ergibt sich eine derartige Situation auf der Strasse. Warum also nicht einfach die Verkehrsampeln als Service mit einem Timer versehen? Das nachfolgende Bild ist selbstsprechend:

Hat jemand von euch schon eine Ampel mit Timer gesehen?

Was tun: Um die Idee weiterzubringen müsste man mit Ampelherstellern die technische Umsetzung/Machbarkeit prüfen und zugleich gesetzliche Rahmenbedingungen klären, ob hier etwas dagegen spricht.

Ja ich will eine Ampel mit Timer haben?
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Idee 23 – Mittags-Grill

Gleich vorneweg: Die Idee stammt von Noel und ich finde sie ziemlich charmant. Sie funktioniert folgendermassen:

Viele Menschen arbeiten in der Stadt und Essen dort auch zu Mittag. Im Sommer ist es ja bekanntlich am schönsten, draussen zu Essen. Die besten Gartenrestaurants sind aber meist ziemlich voll und vielfach auch nicht gerade günstig. Dem könnte man Abhilfe schaffen und dazu braucht es eigentlich nur 2 Dinge:

Erstens: Einen Grillmeister, der an einer schönen Feuerstelle in einem schönen, zentral gelegenen Stadtpark ein Feuer unterhält
Und zweitens: Mittagesser, die eine Wurst oder ein Stück Fleisch mitbringen

grillmeister

Der Grillmeister würde die mitgebrachten Esswaren für ein kleines Entgelt braten und wir Mittagesser hätten ein günstiges, schnelles und frisch zubereitetes Mittagessen :)

Wieder mal eine klassische Win-Win Situation für beide Seiten. Müsste eigentlich funktionieren. Wenn sich also jemand zum Stadtpark-Grillmeister berufen fühlt, einfach loslegen! In St. Gallen gäbs auf jeden Fall ganz sicher Kunden!

PS: Allenfalls müsste man das Projekt noch auf Umwelttauglichkeit, sprich CO2-Belastung prüfen ;)

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 22 – Tankstelle mit SuperService

Wie toll wars doch früher als nicht alle Arbeiten beim Tanken auf den Fahrer ausgelagert waren. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Tankwarte früher das Tanken übernommen haben und wenns gut kam, haben sie sogar noch die Frontscheibe und die Scheinwerfer geputzt.

20090612_tankwart_1959

Obwohl alles immer von der Dienstleistungsgesellschaft redet, ist diese Dienstleistung irgendwie abhanden gekommen – wahrscheinlich in der Annahme, dass dieser Service nur kostet und nichts bringt. Also lässt man den Autofahrer einfach selber machen.
Da es aber dieses Angebot nirgends mehr gibt, habe ich als Autofahrer auch nicht die Wahl, einen solchen Service in Anspruch zu nehmen und etwas dafür zu bezahlen…
Ich glaube, dass es nun an der Zeit ist, die Idee einer Tankstelle mit Zusatzservices in einer neuen Form einzuführen. Das stelle ich mir folgendermassen vor:

Die SuperTankstelle mit SuperService verfügt über Tankwarte und einen Shop. Das Benzin ist ca. 7Rp./Liter teurer als der Durchschnittspreis in der Schweiz.  Dafür tanken die Tankwarte während meines Einkaufs im Shop mein Auto, putzen die Scheiben und die Scheinwerfer. Meine Kreditkarte ist wie im Apple-Store hinterlegt und die Kassierer an meiner Standard-Tankstelle kennen mich persönlich. Der Bezahlvorgang funktioniert so extrem schnell.

Man könnte sogar die 7Rp./Liter nicht ganz so offensichtlich verlangen, sondern einfach die Produkte im Shop ca. 10-15% teurer machen und den Benzinpreis im Durchschnitt belassen. Das würde wohl den wenigsten direkt ins Auge springen, da die Produkte und Preise in den verschiedenen Tankstellen-Shops sowieso sehr heterogen sind.

Wie kann der geneigte Leser diese Idee nun konkret umsetzen – so er denn will? ;)

Variante A: Ich habe viel Geld

Ein kleine Tankstellenkette kaufen und zu obigem Konzept umstrukturieren :)

Variante B: Ich habe kein Geld
Bei einer kleinen Tankstellenkette mit obigem Konzept vorstellig werden und sich eine Erfolgsbeteiligung bei Funktionieren des Konzepts sichern :)

PS: Danke an @leumund für die angeregte Diskussion beim Mittagessen letzte Woche. Er hat mich auf diese Idee gebracht ;)

Findest du diese Idee gut?
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Idee 21 – The future of E-Banking

E-Banking Lösungen haben heutzutage im Prinzip nur einen Zweck: Jede Art von Zahlungen online und damit jederzeit ausführen!
Diese Hypothese trifft zumindest für jene Lösungen zu, die ich genauer kenne (UBS und PostFinance). Die Darstellung der Finanz-Daten wirkt sehr „technisch“ und zahlenlastig.

SOURCE: http://www.flickr.com/photos/21610079@N05/2376388377/

Was ich mir wünsche sind 3 neue Services in meinem E-Banking Account. Here we go:

  1. Service 1: Mehr Transparenz über die Daten mittels Charts
    User interpretieren Diagramme viel besser und schneller als technische Listen mit Zahlen. Gefragt sind „hübsche“ Diagramme die Auskunft geben über (sofern via Bankkarte bezahlt):
    – Wie hoch waren meine Barbezüge (nach Monat)?
    – Welchen Teil meiner Einnahmen investiere ich in meine Wohnung?
    – Was kostet meine Krankenkasse? …wieviel Geld der Arztkosten wurde mir von der Krankenkasse zurückerstattet?
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Benzin, Lebensmittel bei Migros, SBB
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Steuern (nach Jahr)
  2. Service 2: Automatischer Budgetplaner mit Alerts
    Als sinnvolle Erweiterung stelle ich mir vor, die Finanz-Daten zusammen mit den ohnehin bekannten Grunddaten (Alter, Geschlecht, Wohnort,…) zu einer Art „Budgetplaner“ zu verschmelzen (Heute oft separat gelöst). Der User kann Vergleiche zu Vormonaten/Vorjahres Zahlen erstellen und seine Budget-Prognosen für die Zukunft rechnen. Ein Alert-System gibt bekannt, sobald das eigene „Standard-Budget“ überschritten ist und gibt den Ampelstatus „Rot“ aus.

  3. Service 3: Anlage Empfehlungen
    Die verfügbaren Daten werden nicht mehr einfach nur dargestellt, sondern sinnvoll verknüpft!
    Daraus ergeben sich beispielsweise Empfehlungen wie :
    „Aufgrund ihrer Ersparnisse  in der Höhe von CHF x und den montatlichen Mietzinsen in der Höhe von CHF y empfehlen wir Ihnen ein Eigenheim zu kaufen und mit einer Hypothek zu finanzieren (Anzeige der Ersparnisse in den nächsten 5 Jahren).


Was tun?

Ein Konzept erstellen und bankfachlich auf Machbarkeit überprüfen (insbesondere für Sevice 2 und 3). Danach die Lösung durch Online-Experten analysieren und konzipieren. Und schliesslich die Lösung umsetzen und ausrollen :-)

Coole Idee?
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Idee 20 – Wir gründen eine neue Sportart: SuperTennis!

Tennis ist ja grundsätzlich toll, aber es braucht ziemlich viel Aufwand um die Sportart zu betreiben: Einen grossen ebenen Platz, einen teuren Tennis-Schläger und meistens auch noch eine relativ teure Club-Mitgliedschaft um die Plätze überhaupt benützen zu dürfen.

Etwas einfacher ist da PingPong, aber irgendwie ist diese Sportart doch etwas komisch: Ein kleiner Tisch, bei dem die grossen Männer 5 Meter vom Tisch entfernt die Mini-Bälle mit Mini-Schlägern rüber-schmettern…Sieht in meinen Augen immer ein wenig skurril aus – wenn nicht sogar „uncool“.

Nun denn: Die Welt braucht also eine neue Sportart, welche in der Mitte zwischen Tennis und PingPong liegt, enorm Spass macht und möglichst überall spielbar ist. Eben SuperTennis :)

Was tun?
Die Rackets und die Spielanlage erfinden, möglichst einfache Spielregeln definieren, einen ersten Club gründen, Roger Federer als „Ambassador“ engagieren und dann viele Rackets und viel Zubehör verkaufen ;)

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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