Idee 27 – Ein Roaming Gebühren Counter

Das mobile Internet verbreitet sich dank iPhone & Co. immer weiter. Eine der grössten Hürden, warum dies nicht noch viel flächendeckender passiert sind einerseits Sicherheitsbedenken der Nutzer,  andererseits aber auch die völlige Intransparenz über die Kosten, sobald man das Land des eigenen Providers verlässt. Wer kennt sie nicht, die Beiträge aus der Konsumentenschutz Sendung Kassensturz, wo ein Herr Peter Müller eine Rechnung über mehrere hundert Franken erhält, nachdem er in seinem Urlaub auf Mallorca zuviel auf Facebook rumgesurft ist. Kein Zweifel, für die grossen Telcos wie z.B. die Swisscom liegen hier die dicken Margen begraben!

Was tun:
Eine grosse Telco (die Swisscom?) könnte den Spiess umdrehen und mittles eines „Roaming-Counters“ die effektiven Kosten live ausweisen.

Der Counter sieht klein aus, hat aber m.e. eine grosse Wirkung. Nutzer sollen sich Alerts setzen können, selbst dann, wenn sie einem Flatrate Modell folgen. Dies würde das Oligopol unser lieben Telcos in Bezug auf das Roaming deutlich lockern, die Transparenz für Kunden erhöhen und mehr Vertrauen in den Markt bringen. Der Druck auf die restlichen Markteilnehmer Swisscom Orange wird steigen. Andere ziehen nach.

Was meint ihr? Hilft das die Kosten in den Griff zu bekommen?

Kann man diese Idee umsetzen?
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Idee 21 – The future of E-Banking

E-Banking Lösungen haben heutzutage im Prinzip nur einen Zweck: Jede Art von Zahlungen online und damit jederzeit ausführen!
Diese Hypothese trifft zumindest für jene Lösungen zu, die ich genauer kenne (UBS und PostFinance). Die Darstellung der Finanz-Daten wirkt sehr „technisch“ und zahlenlastig.

SOURCE: http://www.flickr.com/photos/21610079@N05/2376388377/

Was ich mir wünsche sind 3 neue Services in meinem E-Banking Account. Here we go:

  1. Service 1: Mehr Transparenz über die Daten mittels Charts
    User interpretieren Diagramme viel besser und schneller als technische Listen mit Zahlen. Gefragt sind „hübsche“ Diagramme die Auskunft geben über (sofern via Bankkarte bezahlt):
    – Wie hoch waren meine Barbezüge (nach Monat)?
    – Welchen Teil meiner Einnahmen investiere ich in meine Wohnung?
    – Was kostet meine Krankenkasse? …wieviel Geld der Arztkosten wurde mir von der Krankenkasse zurückerstattet?
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Benzin, Lebensmittel bei Migros, SBB
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Steuern (nach Jahr)
  2. Service 2: Automatischer Budgetplaner mit Alerts
    Als sinnvolle Erweiterung stelle ich mir vor, die Finanz-Daten zusammen mit den ohnehin bekannten Grunddaten (Alter, Geschlecht, Wohnort,…) zu einer Art „Budgetplaner“ zu verschmelzen (Heute oft separat gelöst). Der User kann Vergleiche zu Vormonaten/Vorjahres Zahlen erstellen und seine Budget-Prognosen für die Zukunft rechnen. Ein Alert-System gibt bekannt, sobald das eigene „Standard-Budget“ überschritten ist und gibt den Ampelstatus „Rot“ aus.

  3. Service 3: Anlage Empfehlungen
    Die verfügbaren Daten werden nicht mehr einfach nur dargestellt, sondern sinnvoll verknüpft!
    Daraus ergeben sich beispielsweise Empfehlungen wie :
    „Aufgrund ihrer Ersparnisse  in der Höhe von CHF x und den montatlichen Mietzinsen in der Höhe von CHF y empfehlen wir Ihnen ein Eigenheim zu kaufen und mit einer Hypothek zu finanzieren (Anzeige der Ersparnisse in den nächsten 5 Jahren).


Was tun?

Ein Konzept erstellen und bankfachlich auf Machbarkeit überprüfen (insbesondere für Sevice 2 und 3). Danach die Lösung durch Online-Experten analysieren und konzipieren. Und schliesslich die Lösung umsetzen und ausrollen :-)

Coole Idee?
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Idee 11: Deine Küche sagt dir was Du brauchst

Schon wieder stehe ich im Supermarkt und frage mich was ich denn heute wieder einkaufen soll? Unentschlossen laufe ich hin und her und entscheide mich schliesslich für Tomatensauce, Parmesan und Pasta.

Soweit so gut, aber habe ich die notwendigen Zutaten nicht schon vorletzte Woche eingekauft?
Meistens entscheide ich mich dann trotzdem für den Kauf, weil ich ja möglicherweise meine letzten Spaghetti am Wochenende nach der Party aufgebraucht habe.  Und wie läst sich das jetzt konkret lösen?

Einkaufen_nach_Bedarf_idea11

Got it !

Die Idee
Betrachtet man die eigenen Lebensmittel im Haushalt aus einem rein logistischen Gesichtspunkt, so kann man den Bestand an Lebensmittel mit einem Materiallager vergleichen. Lebensmittel kommen hinzu, neigen sich zu Ende oder verderben. Die Kernfrage beim Einkauf ist also der aktuelle Bestand. Doch wie lässt sich dieser möglichst einfach ermitteln und wenn möglich zeitgleich im Lebensmittelgeschäft abrufen?

Ich stelle mir das inetwa so vor:

  1. Checkin
    Die Kauf-Quittung der Lebensmittel wird zuhause durch einen „Food-Scanner“ eingelesen.
  2. Checkout
    Ein Sensor im Abfallkübel scannt das Utensil welches ich im Abfall entsorgen möchte automatisch ab.

Die Idee ist es also den „Realtime-Bestand“ zu erheben. Dieser kann während dem Einkauf über das Mobiltelefon abgerufen werden. Alternativ wird einmal pro Woche ein Online Einkaufzettel (nach Konsumverhalten oder Saisonal gesteuert,…) generiert. Vorbei ist also die Zeit von überfüllten Lebensmittelschränken und verdorbener Milch.

Knackpunkt wäre sicher die Überführung der verschiedenen Artikel in die Logistiksoftware. Personen kaufen  i.d.R. in verschieden Lebensmittelläden ihre Waren ein (kann der Scanner damit umgehen?). Zudem müsste das Scanning sehr einfach und schnell möglich sein (insbesondere auch der Checkout Prozess über den Abfalleimer).

Was tun?
Die technische Machbarkeit sollte zuerst mit einem Pilotprojekt geprüft werden. Die Idee könnte bei Interesse durch Küchenhersteller oder Lebensmittel-Grosshändler finanziert werden.

Idea11
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