Idee 11: Deine Küche sagt dir was Du brauchst

Schon wieder stehe ich im Supermarkt und frage mich was ich denn heute wieder einkaufen soll? Unentschlossen laufe ich hin und her und entscheide mich schliesslich für Tomatensauce, Parmesan und Pasta.

Soweit so gut, aber habe ich die notwendigen Zutaten nicht schon vorletzte Woche eingekauft?
Meistens entscheide ich mich dann trotzdem für den Kauf, weil ich ja möglicherweise meine letzten Spaghetti am Wochenende nach der Party aufgebraucht habe.  Und wie läst sich das jetzt konkret lösen?

Einkaufen_nach_Bedarf_idea11

Got it !

Die Idee
Betrachtet man die eigenen Lebensmittel im Haushalt aus einem rein logistischen Gesichtspunkt, so kann man den Bestand an Lebensmittel mit einem Materiallager vergleichen. Lebensmittel kommen hinzu, neigen sich zu Ende oder verderben. Die Kernfrage beim Einkauf ist also der aktuelle Bestand. Doch wie lässt sich dieser möglichst einfach ermitteln und wenn möglich zeitgleich im Lebensmittelgeschäft abrufen?

Ich stelle mir das inetwa so vor:

  1. Checkin
    Die Kauf-Quittung der Lebensmittel wird zuhause durch einen „Food-Scanner“ eingelesen.
  2. Checkout
    Ein Sensor im Abfallkübel scannt das Utensil welches ich im Abfall entsorgen möchte automatisch ab.

Die Idee ist es also den „Realtime-Bestand“ zu erheben. Dieser kann während dem Einkauf über das Mobiltelefon abgerufen werden. Alternativ wird einmal pro Woche ein Online Einkaufzettel (nach Konsumverhalten oder Saisonal gesteuert,…) generiert. Vorbei ist also die Zeit von überfüllten Lebensmittelschränken und verdorbener Milch.

Knackpunkt wäre sicher die Überführung der verschiedenen Artikel in die Logistiksoftware. Personen kaufen  i.d.R. in verschieden Lebensmittelläden ihre Waren ein (kann der Scanner damit umgehen?). Zudem müsste das Scanning sehr einfach und schnell möglich sein (insbesondere auch der Checkout Prozess über den Abfalleimer).

Was tun?
Die technische Machbarkeit sollte zuerst mit einem Pilotprojekt geprüft werden. Die Idee könnte bei Interesse durch Küchenhersteller oder Lebensmittel-Grosshändler finanziert werden.

Idea11
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Idee08 – Kürzere Wartezeiten beim Arzt

Mal ehrlich, ist dein Arzt pünktlich? Hast du dich noch nie gefragt warum man beim Arzt so lange warten muss? Ich gehe bereits schon soweit dass ich die Verspätung antizipiere und daher erst 10min nach dem eigentlichen Termin erscheine. Warum eilen, wenn man ohnehin nur im Wartezimmer alte Zeitschriften durchblättern muss?

Zeit kostet Geld und da macht ein Arztbesuch keine Ausnahme. Ich gehe davon aus, dass der gesamtwirtschaftliche Schaden beträchtlich ist, da ja letzten Endes viele die gleiche Erfahrung machen.

Arzt_ideenstrrom

Quelle: http://www.flickr.com/photos/31826443@N07/3792001475/

Was ist schlimmer? 1 min Zugverspätung oder 20min beim Arzt warten?
Beides gleich. Der gefühlte Schaden für eine um 1 Minute verspätete S-Bahn ist vergleichbar mit dem Schaden einer 20 minütigen Verspätung beim Arzt (zumindest bei mir in der Schweiz). Dies darum, weil die Erwartungshaltung für Pünktlichkeit beim Arzt schon mal per se sehr klein ist.

Nun, der „Bahn-Case“ lässt sich auf keinen Fall 1:1 auf das Gesundheitswesen übertragen, dennoch geht es im Kern um die verlorene Zeit.

Ärzte sind auch „nur“ Menschen und verfolgen somit wirtschaftliche Interessen. Sind sie jetzt einfach nur sehr schlechte Planer oder optimieren sie ihre Auslastung (analog Airline Industrie) und neigen zu planmässigen Überbuchungen?

Die Lösung:
Grundsätzlich sehe ich 3 Ideeen (sortiert nach Machbarkeit) die hier weiterhelfen:

  1. Online Reputations-Plattform einführen: User bewerten Ärzte nach Pünktlichkeit
  2. Ärzte informieren selbstständig über die ihre Pünktlichlichkeit (Pay-Back-Modell) und senden somit ein Qualitätssignal aus
  3. Realtime-Info: Kunden informieren realtime über die Wartezeiten (analog einer Staumeldung im Strassenverkehr)

Was tun?
Sponsoren für den Aufbau einer Reputationsplattform finden (z.B. Krankenkassen). Danach die Plattform umsetzen und vermarkten.

Ärzte könnten ja theoretisch dieses Problem selber erkennen und ein neues Ärzte-Qualitätslabel einführen. Viele Kunden sind bereit für Qualität, hier Pünktlichkeit, einen Aufpreis zu bezahlen.

Idee06 – Zahnpasta Spender

Die heutige Idee ist denkbar einfach und braucht daher kaum eine Erklärung. Die altbekannte Zahnpasta Tube wird durch einen „Zahnpasta Spender“ ersetzt.

Das würde dann in etwa so aussehen:

ideenstrom_zahnpasta_spende
Das ewige Deckel auf- und zuschrauben würde einem erspart bleiben. Das Problem „Wie bekomme ich den Rest aus meiner Tube“ wäre endlich gelöst :-).

Was tun?
Mit einem Zahnpasta Hersteller abklären, ob es flüssige Zahnpasta gibt. Danach wäre die Pumpmechanik zu prüfen und die Lösung zu patentieren. Optinal könnten später auch Zahnpasta-Spender mit persönlichen Labels verkauft werden.

Die Idee Zahnpasta-Spender ist innovativ?
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Idee05 – „Mini-Money Transfers“ am Flughafen

Die Situation für die heutige Idee ist diese: Du stehst am Flughafen, wartest auf das Boarding für den Heimflug und ärgerst dich über dein dickes Portemonnaie voller Münzen aus den Ferien.

Warum gibts keine sinnvolle Möglichkeit diesem Phänomen entgegen zu wirken? Darüber habe ich mich schon unzählige male geärgert und deshalb habe ich mir eine mögliche Lösung überlegt: Eine Art „Mini-Money Transfer“ muss her.

So funktionierts:
Die Lösung für ungenutzte Münzen oder Geldscheine wäre ein Automat am Flughafen. Dieser akzeptiert Geld jeglicher Währung (am Zürcher Flughafen eventuell auch nur CHF). Danach kann der Benutzer sein Gutschriftskonto auswählen. Allenfalls denkbar wäre sogar ein Service via Kreditkarte:  Einfach Karte hineinhalten und dann wird der Betrag dort gutgeschrieben.

coins

Was sind meine Gedanken dahinter?

  • Personen haben i.d.R genug Zeit bevor sie ins Flugzeug steigen
  • Unterhaltung/Zeitvertreib  ist am Flughafen gewünscht. Warum also nicht einen Money Transfer ausführen und einen Automaten bedienen?
  • ein ähnlicher Service ist mir bis jetzt nicht bekannt (First Mover)
  • Münzen sind quasi verlorenes Geld (Sunkcosts)
  • Transfer nach Einzahlung z.B alternativ auch via Mobile Device denkbar:  https://www.paypal-labs.com/iphone/ –> User erhält persönliche ID nach seiner Einzahlung.

Was wäre das Business Model:

  • Marge auf den Money Transfers (70% auf  Konto, 30% für den Service, Wechselgebühren, Unterhalt und Marge)
  • Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen (Option: Man kann das Geld zu 100% an Hilfsorganisation spenden)

Was tun?

Zuerst müsste die rechtliche Situation geklärt werden. Danach könnten erste Gespräche mit dem Flughafen Zürich geführt werden (darf man solche Automaten aufstellen?). Mini Geld Transaktionen technisch klären und geeigneten Partner finden. Automaten entwerfen (Usability beachten), Prototpyen real testen und ausrollen.

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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