Idee 18 – Skilifte informieren über Live-Wartezeiten

Grad wieder geht ein traumhafter Wintertag zu ende. Doch wie so oft stand man genau an solchen Skitagen nicht alleine am Berg. Eine lange Warteschlange am Skilift ist oft die Folge.

Idee18 - Skilift zeigt Livewartezeit an

Ein Problem – nein nicht wirklich! Was wäre wenn man die Wartezeiten an Infotafeln, im Bergrestaurant oder noch bequemer per Mobiltelefon live abfragen könnte?

Ähnlich wie bei Verkehrs- oder Staumeldungen könnten Skifahrer von geplanten Routen abweichen und somit die tote Zeit und den Ärger am Skilift meiden. Es würde ein positiver Lenkungseffekt eintreten, die Verteilung wäre vermutlich gleichmässiger. Insbesondere gilt dies für Skigebiete wo keine Talabfahrten möglich sind und am Ende des Tages alle zeitgleich den Rückweg antreten. Da würde ich das warme Bergrestaurant der Warteschlange vorziehen.

Das Skigebiet könnte von einem Innovativen-Kundenservice sprechen und dies entsprechend vermarkten. Technische Hürden sind m.e nicht gegeben: Die Länge der Warteschlange zu messen und in Wartezeit umzurechnen und auf einer Webseite anzuzeigen sollte keine grosse Hürde darstellen.

Was tun?
Ein Skigebiet (z.B. Arlberg) von der Idee überzeugen und dieses während der technischen Konzipierung/Umsetzung unterstützen. Danach könnte die Lösung im Lizenz-Modell weiter vertrieben werden! Was meinst du?

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 16 – Rent a dog – Tiere in den Ferien mieten

Warst du auch schon in den Ferien bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Stadtpark? Hast du dir dann auch einen „Begleiter“ gewünscht? Ja, dann ist diese Idee was für dich! Tiere machen Freude, brauchen aber im Gegenzug auch sehr viel Zeit und Pflege. Um diesen Gap zu schliessen könnte man versuchen temporär in den Genuss eines Hundes zu kommen und diesen während den Ferien zu mieten. Natürlich sollte man sich dafür ausgiebig zeit nehmen, sodass der Spass nicht zu Lasten des Hundes geht.

RentaDog Idee 16

Quelle: http://www.flickr.com/photos/rena5/4134046475/

Was tun?

Zuerst im Rahmen einer Marktstudie analysieren, ob dieses Bedürfnis auch für andere Leute zutrifft. Danach die „Rent-a-Dog Company“ gründen. Alternativ könnte man versuchen mit Tierheimen zusammenzuarbeiten. Wer weiss, vielleicht wird man dann doch irgendwann ein eigener Hundehalter?

Willst du auch einen Hund ausführen?
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Idee 13 – Der Durchbruch für RFID

RFID? Hä? Na ja. Eigentlich nichts neues, aber wahrscheinlich kennens doch nicht alle, da der Durchbruch im Consumer-Bereich auf sich warten lässt. Alora: RFID = Radio Frequency Identification. Kurz und knapp: Kleine Transponder (RFID-Tags) funken eine ID, welche dann von einem Lesegerät (Reader) gelesen werden können (siehe Abbildung: Tags & Reader). Mittels der ID können dann weitere Attribute zu dem Tag, z.B. im Internet, heruntergeladen werden. Der Reader wird dabei einfach per USB an ein Notebook angeschlossen.

touchatag

RFID-Tags und -Reader kosten heute schon ziemlich wenig Geld. Für 30 Euro kann man bereits ein Set mit Reader und 10 konfigurierbaren Tags bestellen, z.B. bei http://www.touchatag.com/

Eine einfache Anwendung: Ich klebe einen RFID-Tag an meinem Schlüsselbund. Jedesmal wenn ich den Schlüsselbund mit dem RFID-Tag von nun an auf den Reader lege, wird automatisch die Website meiner Home-Webcam geöffnet.

Problemstellung
Die Produktanbieter machen keine RFID-Tags auf ihre Produkte, weil die User keinen Reader haben und umgekehrt. Huhn oder Ei. Aber eigentlich fänd ichs schon ziemlich cool, wenn ich alles, was ich Zuhause so rumliegen habe, einfach schnell in die Nähe eines RFID-Readers halten könnte und dann automatisch Detailinformationen zu dem Ding via Internet erhalte. Zum Beispiel:

  • eine Bedienungsanleitung zur Kaffeemaschine
  • eine Nährwerttabelle zum Joghurt
  • eine Nachbestellung eines kaputten Weinglases
  • den Hersteller meines Sofas inkl. Reklamations-Formular ;)
  • ein Formular zur Wettbewerbsteilnahme (will ich eigentlich nicht, aber wahrscheinlich viele andere Leute)
  • etc.

Doch wie verhilft man der RFID-Technik zum Durchbruch?

Lösungsansatz

Um die Hersteller von Produkten dazu zu bringen, alle ihre Produkte mit RFID-Tags zu taggen, braucht es zuerst standardmässig eingebaute Reader in Notebooks und in Smartphones. Das verteuert Notebooks und Smartphones nicht wirklich, da die Technologie heute schon ziemlich günstig ist. Sobald die Hersteller von Produkten gemerkt haben, was für ein Potential darin steckt, werden Sie anfangen, RFID-Tags in ihre Produkte einbauen. Einfach schon deshalb, weil der Show-Effekt einfach sehr cool ist. Am Anfang vielleicht eher die etwas cooleren Produkte, danach alle.

Was tun?
Tja. Das ist die Frage. Gar nicht so einfach. Ich würde wahrscheinlich versuchen, als erstes mit einem Testset mal ein paar wirklich tolle Anwendungsfälle zu generieren. Danach würde ich warten, bis RFID-Reader in Notebooks und Smartphones standardmässig eingebaut werden. Wahrscheinlich würde ein Einbau beim nächsten iPhone schon zum Durchbruch reichen… Dann ein Beratungs-Unternehmen gründen, welches Anwendungsfälle für Produkthersteller und Dienstleistungsunternehmen im B2C-Bereich konzipiert und umsetzt.

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Idee 12 – Florist 2.0

Floristen und Unternehmer aufgepasst! Jetzt machen wir das Blumen-Business etwas digitaler :-).

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Ausgangslage
Blumenläden und deren Angebote sind seit Jahrzehnten in etwa gleich. Vielleicht ändern sich über die Zeit die angebotenen Pflanzen, aber schlussendlich kauft man doch immer einen Blumenbouquet oder eine Topfpflanze. Für Floristen stellt sich also die Frage, wie sie sich in Zukunft von der Konkurrenz abheben können. Hier kommt die Idee dazu:

Die Idee
Nachdem frühmorgens im Blumenladen die Blumensträusse zusammengestellt worden sind, macht man ein gutes Photo vom Strauss inklusive Vase. Dieses Photo wird dann mit einem spannenden Photoshop-Filter bearbeitet und somit künstlerisch erweitert. Das Bild druckt man danach professionell aus, z.B. auf eine Leinwand.

Die Kombination von Vase, Blumen und dem Bild wird dann als Einheit verkauft. Also quasi ein Up-Selling des Standard-Blumenstrausses.

Der Clou: Ich kann bei mir Zuhause Sonnenblumen aufstellen und dahinter auch noch zum Beispiel eine Van Gogh-mässige Version genau dieser Sonnenblumen inkl. Vase an die Wand hängen. Also ich glaube, dass würde mich und meinen Besuch beeindrucken :-).

Was tun?
Ein Unternehmen gründen, welches das Photoshooting und das Printing organisiert und verschiedene Künstler für die Photoshop-Filter gewinnt. Dieser Service könnte dann allen Blumenläden auf der Welt angeboten werden. Der konkrete Verkauf würde durch die Blumenläden stattfinden.
Zudem würde ich wohl versuchen, eine Marke für diese Kombination von Blumen und Bild im Markt zu etablieren. Spontan und trivial: „DigitalFlower®“.  Die globale Vermarktung dieser Idee würde ich auch als Aufgabe dieses Unternehmens sehen.

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Idee 09 – Crowdsourcing Bier

Bier ist wohl eines der am meisten verkauften Getränke auf der Welt und Bier wird in vielen Fällen in einem gesellschaftlichen Umfeld getrunken. Bier ist auch meist stark lokal verankert. Beispielsweise hat das Bier der ältesten Brauerei der Schweiz (Schützengarten, 1789) wohl einen ziemlich grossen Marktanteil in der Ostschweiz, jedoch eher einen kleinen Anteil am gesamtschweizerischen Markt.

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Bisher werden neue Biere und neue Biermarken immer von der jeweiligen Brauerei „erfunden“ und dann in den Markt gedrückt – mit enormem finanziellen Aufwand. In nicht wenigen Fällen war und ist dieses Prinzip nicht nachhaltig. Zum Beispiel hat die Marke „Quinto“ der Brauerei Feldschlössen hat nicht wirklich lange überlebt…
Warum nicht das Prinzip für die „Komposition“ eines Bieres einmal umdrehen, und die Leute die es später trinken sollen an der Entwicklung des Bieres beteiligen?

Die Lösung
Gründung einer Online Crowdsourcing-Platform, auf welcher sich Leute zusammenfinden, die gemeinsam das neue Bier entwickeln. Im einfachsten Fall kann man sogar „Facebook“ dazu benutzen (Die Schützengarten-Crowd ist da übrigens schon mit über 600 Members vorhanden). Die „Crowd“ kann mit folgenden Aufgaben motiviert werden:

  • Vorschläge und Wahl des Namens des Bieres
  • Vorschläge und Wahl des Etiketten-Designs
  • Vorschläge und Wahl der „Art“ des Bieres (Lager, Pils, Weizenbier, etc.)
  • Terminfindung für Degustations-Parties inkl. Wahl des Gewinner-Bieres
  • Beteiligung der Crowd an einem kleinen Teil des Aktienkapitals der neuen Biermarke
  • etc.


Bei der Entwicklung eines neuen Bieres inkl. Brand mittels einer solchen Crowdsourcing-Platform, würden bei der Markteinführung schon hunderte, wenn nicht gar tausende potentieller Kunden und Evangelisten, die an der Entwicklung beteiligt waren, das Bier schon kennen. Ganz zu schweigen vom PR-Effekt, den eine solche Aktion bringen würde…

Was tun?
Eine Crowdsourcing-Agentur gründen, welche einen solchen „crowdgesourcten“ Prozess für eine grosse Schweizer Brauerei konzipiert, organisiert und durchführt, insbesondere auch die Prozesse und den Dialog auf der Crowdsourcing-Platform. Die Methode kann dann natürlich auch auf alle möglichen Produkte angewendet werden. Potential wäre also da ;-)

Zugegeben: Die Idee ist nicht brandneu, denn Liam Mulhall hat die Anwendung von „OpenSource-Techniken“ auf die Entwicklung eines Biers schon umgesetzt, wenn auch in Australien und nicht ganz in der Art die uns hier vorschwebt. Zudem hat sich Liam Mulhall heute von der Vermarktung des eigens entwickelten Bieres abgewendet und bietet als Kerngeschäft eine „Personalisierung“ von Getränken an. Hier ist der ursprüngliche Case „Brewtopia“ beschrieben (danke brand eins!).

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