Idee 38 – Paywalls für Zeitungen sind dämlich. Ich zahle für Themen-Streams.

Zum Einstieg
Was ist eine Paywall? Beispiel: Die Neue Zürcher Zeitung will ihre journalistisch wertvollen Inhalte online nicht mehr gratis zur Verfügung stellen und man kauft dann für ca. CHF 420 (ca. € 340) ein Online-Jahresabo, damit man darauf zugreifen kann. Bestehende Offline-Abonnenten kriegen das natürlich gratis. Die Zahlen ja schon mehr als CHF 500 ;) Die NYTimes macht das schon seit geraumer Zeit so.

Was stört mich daran?
In erster Linie find ich es verständlich, dass man hart erarbeitete Inhalte, die gut recherchiert sind, nicht einfach gratis abgeben will. Nur: Einfach eine Bezahlschranke vornehin zu kleben zeugt nicht von sehr viel Innovationskraft. Und am allerwichtigsten: Warum soll ich für die 80% der Inhalte, die mich in der Tageszeitung nicht interessierten, auch bezahlen?

Dass man die gedruckte Zeitung aus Kostengründen nicht personalisieren kann ist logisch. Aber Leute, genau das funktioniert in der digitalen Welt: Ich bin bereit für die spezifische Themen zu zahlen, welche mich wirklich interessieren. Alles andere könnt ihr den anderen verkaufen.

Drum hier ein konstruktiver Vorschlag:
Menschen mögen News und auch tiefergreifende Inhalte zu bestimmten Themen. Jeder Mensch hat hier seine Präferenzen. Sei es die jeweilige Fussball Nationalmannschaft, Frau Merkel, die Europäische Schuldenkrise oder der amerikanische Präsidentschafts-Wahlkampf.
Gebt mir Themen-Streams, die ich abonnieren kann, und ich zahle dafür. Aber gerne im journalistischen 2.0-Modus und nicht klassisch. Ein Beispiel:

Themen-Stream
Steuerproblematik Schweiz/Deutschland. Ich zahle CHF 1 pro Tag für diesen einen Themen-Stream, wenn ich in diesem Stream folgendes erhalte:

  • Klassische Kurz-News
  • Zeitungseigene weiterführende Artikel zur Problematik
  • Links zu guten Artikeln zu diesem Thema auf wirklich gute Quellen
  • Zusammenfassung der wichtigsten Äusserungen und Twitter-Posts von relevanten Personen in diesem Themen-Umfeld (Fr. Widmer-Schlumpf, Hr. Steinbrück, Hr. Walter-Borjans, etc.)
  • Statistische Auswertungen und tolle Grafiken zum Thema
  • etc.

Im Kern: Alles was heute in den Redaktionen sowieso erstellt wird und zusätzlich: Was das Internet so hergibt. Gefiltert und aufbereitet durch einen professionellen Journalisten, damit die Infos wirklich auch Relevanz haben und vertrauenswürdig sind. Ich will nicht einfach alle Tweets von Herrn Walter-Borjans sehen, sondern nur diejenigen, welche brisant sind und mit dem Thema zu tun haben. Relevanz-Filterung können Maschinen bis heute nicht wirklich gut. Das bleibt m.E. nach wie vor den Menschen vorbehalten. Aber: Diese Dienstleistung fehlt irgendwie auf der Welt.

Was tun?
Meines Erachtens wären kostenpflichtige Themen-Streams eine Chance, eine neue Art von Journalismus, welche dem digitalen Zeitalter angepasst ist, zu starten.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was die Konzeption und Umsetzung der eingangs erwähnten Paywall die Verlage kostet, welche zudem bei der NZZ gemäss @phogenkamp ein “Experiment” mit unklarem Ausgang ist. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Investition in ein StartUp mit einem Themen-Stream Geschäftsmodell als “Experiment” definitiv günstiger zu haben wäre ;)

Paywall oder Themen-Streams?
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Idee 35 – Automatisches Skiwachsen auf der “Skiwachsstrasse”

Die Ideenquelle sprudelt noch immer – auch im Winter bei Minusgraden. Wir melden uns hiermit mit Idee 35 zurück.

Wie wäre es mit einem Wachsautomat am Skilift? Ich stelle mir eine separate Warteschlange am Einstieg des Skilifts vor. Die Idee lässt sich vom Prinzip mit einer Waschstrasse fürs Autos vergleichen. Die automatische Skiwachsstrasse (nicht Waschsstrasse) ist geboren.

Ideenstrom Skiwachsmaschine

Skier ausziehen ist nicht nötig, ein Laufband übernimmt die Reinigung des Skibelags, Belag und Kanten werden geschliffen und am Ende der Skiwachsstrasse wird das heisse Skiwachs aufgebügelt. Nach der Liftfahrt könnte dann in der Bergstation das überflüssige Wachs abgezogen und der Belag gebürstet werden (nachdem das Wachs während der Liftfahrt in die Skier eingezogen ist).

Vorbei sind die Zeiten eines Skiservice über Nacht, das hin- und herschleppen der Skier wird einem erspart und auf Temperatur Schwankungen des Schnees kann im Laufe des Skitags direkt reagiert werden.

Was meint ihr – hoffe bei unseren Lesern ist auch der eine oder andere Ski- oder Snowboardfahrer dabei?

Macht die Idee Sinn?
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Idee 34 – Das Veloservice Abonnement

Der Fahrradmarkt gilt für mich als innovativ und bringt laufend neue Fahrräder auf den Markt. Doch wie siehst mit dem Service aus? Bei mir etwa so: Die Wartung (oder halt oft Reparatur) meiner Bikes erfolgt unregelmässig und geht vergessen, resp. kommt eben erst dann, wenn etwas kaputt ist. Seitens Fahrrad-Shop liegt wohl das Hauptproblem in der Auslastung: Viel Arbeit im Frühling, wenig im Spätherbst & Winter.
Ideenstroms Idee 34 ist demnach ein Veloservice Abonnement (small, medium, large) mit einem Fixpreis für Kunden. Der Fahrrad-Shop informiert den Konsument über anstehende Services und kann auf diese Weise seine Auslastung gleichmässig verteilen. Auf Wunsch kommt der Servicemechaniker auch gleich zu Hause vorbei und holt das Fahrrad ab.

Die Idee würde sich m.e. auch für den Autoservice funktionieren. Und noch etwas weiter gedacht: Gibt es eine Online Plattform um seine eigenen Abos (dazu zählen ich auch Versicherungen) übersichtlich zu verwalten?

Ich würde das Abo gleich kaufen
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Idee 31 – Fly Somewhere Cheap

Schon öfters wollte ich mit meinen Freunden verreisen, doch wohin? Das Ziel ist dann meist nebensächlich, das “Ausfliegen” per se steht vielmehr im Zentrum des Vorhabens. Tadaaa, wie wärs mit einem Servce namens flysomewherecheap.com?

Ich liebe ultra schlanke Websites mit 1 zentralen Use Case (z.B Google!!) und genau das soll diese Metasuchmaschine tun. Die ein oder andere Flugmetasuche (z.B. Skyscanner) bietet dies zwar schon in ähnlicher Form an, doch ich wünsche mir noch mehr Fokus auf Einfachheit.

Das Konzept liesse sich übrigens auch für andere Lebensbereiche (Restaurant, Hotels,…) übertragen. Denkbar wäre dies auch als Service von Facebook:

  • Buy what my friends liked most (siehe alter Ideenstrom Post)?
  • Visit cities which my friends liked most?

Also @ebookersCH, wie wärs? PS: Die URL flysomewherecheap.com ist noch zu haben. Eigentlich würde ich da gerne grad selber mitmachen: Wer kennt sich mit Vermittlungsgebühren für Airline Tickets aus?

Ich möchte auch einfacher verreisen!
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Idee 28 – Foodkurier am Bahnhof

Zugegeben, die Internetverbindungen im Zug sind nicht immer die schnellsten. Doch für die Idee 28 sollte es ausreichen.

Was ich mir vorstelle ist ein einfach bedienbarer Online Webshop (vorzugsweise mobile optimiert), der mir meine bestellten Lebensmittel innerhalb von 30 Minuten per Foodkurier an meinen Zielbahnhof liefert. Bei Coop würde dieser Kanal dann wohl Coop@Bahnhof oder so ähnlich heissen.

Beim Aussteigen kann man den gefüllten Einkaufssack (der sogenannte Migros-Sack) direkt in Empfang nehmen, oder alternativ die eigene Lebensmittel Tasche in einem entsprechendem Bahnhof Schliessfach abholen. Die Identifizierung erfolgt über einen elektronischen Key, den man nach der Bestellung erhält. Bezahlt wird wie gewohnt per Kreditkarte.

Neben tieferen Lieferkosten, Zeiteinsparungen (weil man nicht noch im Avec vorbei gehen muss) und nicht zuletzt frischeren Produkten wäre das doch eine WIN-WIN Situation für Kunden und Lieferanten.

Also Migros und Co. wie wärs? Wäre übrigens auch für die SBB als Upselling Idee denkbar.

Ja, ich möchte auch eine Bahnhofkurier!
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Idee 25 – Rent a friend

Unser erster Gast Beitrag von Michael Pertek, nochmals vielen Dank für die nachfolgende Idee:

Ein Nachteil unserer mobilen Gesellschaft ist der regelmässige Neuanfang in einer unbekannten Stadt. Mit jedem Umzug geben wir ein Teil unseres lokalen Netzwerkes auf und wir verlieren Freunde. Der Wiederaufbau kostet Zeit und ist sehr mühsam – vorallem da der Umzug oft mit einem hohen Engagement im neuen Job verbunden ist.


Ein guter Freund wäre hier doch sehr hilfreich.
Bäcker, Arzt, Anwalt, Metzger, Autovermierung, Putzfrau, Automechaniker, Restaurants, Kneipen, Fussballverein, Installateur, Schwimmbad, Wo trifft man welche Leute… alles muss neu evaluiert und ausprobiert werden.

Genau hier kommt der Service zum tragen… “rent a best friend”, der gegen einen Fixbetrag Zeit zur Verfügung stellt und den “Neuen” in sein Netzwerk einführt. Selbstverständlich sollte vorher ein grobes Profil- und Interessenmatching stattfinden – Online – bietet sich an.

Idee 24 – Verkehrsampel mit Timer

Information hat einen ökonomischen Wert und zwar nicht nur im Börsengeschäft.

Niemand möchte bei einem Zug-Unterbruch oder einer Netzstörung im Zugnetz nicht über den weiteren Verlauf durch den Zugführer informiert werden. Sehr ähnlich, aber wohl noch viel regelmässiger, ergibt sich eine derartige Situation auf der Strasse. Warum also nicht einfach die Verkehrsampeln als Service mit einem Timer versehen? Das nachfolgende Bild ist selbstsprechend:

Hat jemand von euch schon eine Ampel mit Timer gesehen?

Was tun: Um die Idee weiterzubringen müsste man mit Ampelherstellern die technische Umsetzung/Machbarkeit prüfen und zugleich gesetzliche Rahmenbedingungen klären, ob hier etwas dagegen spricht.

Ja ich will eine Ampel mit Timer haben?
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Idee 23 – Mittags-Grill

Gleich vorneweg: Die Idee stammt von Noel und ich finde sie ziemlich charmant. Sie funktioniert folgendermassen:

Viele Menschen arbeiten in der Stadt und Essen dort auch zu Mittag. Im Sommer ist es ja bekanntlich am schönsten, draussen zu Essen. Die besten Gartenrestaurants sind aber meist ziemlich voll und vielfach auch nicht gerade günstig. Dem könnte man Abhilfe schaffen und dazu braucht es eigentlich nur 2 Dinge:

Erstens: Einen Grillmeister, der an einer schönen Feuerstelle in einem schönen, zentral gelegenen Stadtpark ein Feuer unterhält
Und zweitens: Mittagesser, die eine Wurst oder ein Stück Fleisch mitbringen

grillmeister

Der Grillmeister würde die mitgebrachten Esswaren für ein kleines Entgelt braten und wir Mittagesser hätten ein günstiges, schnelles und frisch zubereitetes Mittagessen :)

Wieder mal eine klassische Win-Win Situation für beide Seiten. Müsste eigentlich funktionieren. Wenn sich also jemand zum Stadtpark-Grillmeister berufen fühlt, einfach loslegen! In St. Gallen gäbs auf jeden Fall ganz sicher Kunden!

PS: Allenfalls müsste man das Projekt noch auf Umwelttauglichkeit, sprich CO2-Belastung prüfen ;)

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 22 – Tankstelle mit SuperService

Wie toll wars doch früher als nicht alle Arbeiten beim Tanken auf den Fahrer ausgelagert waren. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Tankwarte früher das Tanken übernommen haben und wenns gut kam, haben sie sogar noch die Frontscheibe und die Scheinwerfer geputzt.

20090612_tankwart_1959

Obwohl alles immer von der Dienstleistungsgesellschaft redet, ist diese Dienstleistung irgendwie abhanden gekommen – wahrscheinlich in der Annahme, dass dieser Service nur kostet und nichts bringt. Also lässt man den Autofahrer einfach selber machen.
Da es aber dieses Angebot nirgends mehr gibt, habe ich als Autofahrer auch nicht die Wahl, einen solchen Service in Anspruch zu nehmen und etwas dafür zu bezahlen…
Ich glaube, dass es nun an der Zeit ist, die Idee einer Tankstelle mit Zusatzservices in einer neuen Form einzuführen. Das stelle ich mir folgendermassen vor:

Die SuperTankstelle mit SuperService verfügt über Tankwarte und einen Shop. Das Benzin ist ca. 7Rp./Liter teurer als der Durchschnittspreis in der Schweiz.  Dafür tanken die Tankwarte während meines Einkaufs im Shop mein Auto, putzen die Scheiben und die Scheinwerfer. Meine Kreditkarte ist wie im Apple-Store hinterlegt und die Kassierer an meiner Standard-Tankstelle kennen mich persönlich. Der Bezahlvorgang funktioniert so extrem schnell.

Man könnte sogar die 7Rp./Liter nicht ganz so offensichtlich verlangen, sondern einfach die Produkte im Shop ca. 10-15% teurer machen und den Benzinpreis im Durchschnitt belassen. Das würde wohl den wenigsten direkt ins Auge springen, da die Produkte und Preise in den verschiedenen Tankstellen-Shops sowieso sehr heterogen sind.

Wie kann der geneigte Leser diese Idee nun konkret umsetzen – so er denn will? ;)

Variante A: Ich habe viel Geld

Ein kleine Tankstellenkette kaufen und zu obigem Konzept umstrukturieren :)

Variante B: Ich habe kein Geld
Bei einer kleinen Tankstellenkette mit obigem Konzept vorstellig werden und sich eine Erfolgsbeteiligung bei Funktionieren des Konzepts sichern :)

PS: Danke an @leumund für die angeregte Diskussion beim Mittagessen letzte Woche. Er hat mich auf diese Idee gebracht ;)

Findest du diese Idee gut?
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Idee 21 – The future of E-Banking

E-Banking Lösungen haben heutzutage im Prinzip nur einen Zweck: Jede Art von Zahlungen online und damit jederzeit ausführen!
Diese Hypothese trifft zumindest für jene Lösungen zu, die ich genauer kenne (UBS und PostFinance). Die Darstellung der Finanz-Daten wirkt sehr “technisch” und zahlenlastig.

SOURCE: http://www.flickr.com/photos/21610079@N05/2376388377/

Was ich mir wünsche sind 3 neue Services in meinem E-Banking Account. Here we go:

  1. Service 1: Mehr Transparenz über die Daten mittels Charts
    User interpretieren Diagramme viel besser und schneller als technische Listen mit Zahlen. Gefragt sind “hübsche” Diagramme die Auskunft geben über (sofern via Bankkarte bezahlt):
    - Wie hoch waren meine Barbezüge (nach Monat)?
    - Welchen Teil meiner Einnahmen investiere ich in meine Wohnung?
    - Was kostet meine Krankenkasse? …wieviel Geld der Arztkosten wurde mir von der Krankenkasse zurückerstattet?
    - Wie hoch sind meine Ausgaben für Benzin, Lebensmittel bei Migros, SBB
    - Wie hoch sind meine Ausgaben für Steuern (nach Jahr)
  2. Service 2: Automatischer Budgetplaner mit Alerts
    Als sinnvolle Erweiterung stelle ich mir vor, die Finanz-Daten zusammen mit den ohnehin bekannten Grunddaten (Alter, Geschlecht, Wohnort,…) zu einer Art “Budgetplaner” zu verschmelzen (Heute oft separat gelöst). Der User kann Vergleiche zu Vormonaten/Vorjahres Zahlen erstellen und seine Budget-Prognosen für die Zukunft rechnen. Ein Alert-System gibt bekannt, sobald das eigene “Standard-Budget” überschritten ist und gibt den Ampelstatus “Rot” aus.

  3. Service 3: Anlage Empfehlungen
    Die verfügbaren Daten werden nicht mehr einfach nur dargestellt, sondern sinnvoll verknüpft!
    Daraus ergeben sich beispielsweise Empfehlungen wie :
    “Aufgrund ihrer Ersparnisse  in der Höhe von CHF x und den montatlichen Mietzinsen in der Höhe von CHF y empfehlen wir Ihnen ein Eigenheim zu kaufen und mit einer Hypothek zu finanzieren (Anzeige der Ersparnisse in den nächsten 5 Jahren).


Was tun?

Ein Konzept erstellen und bankfachlich auf Machbarkeit überprüfen (insbesondere für Sevice 2 und 3). Danach die Lösung durch Online-Experten analysieren und konzipieren. Und schliesslich die Lösung umsetzen und ausrollen :-)

Coole Idee?
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