Idee 19 – Das iPad kommt: Eine Ideenliste für iPad-Apps

Bald ist es soweit. Am 3. April kommt das iPad in die Läden. Um vielleicht dem einen oder anderen App-Entwickler schon vorab ein paar Ideen zu liefern, hier ein paar Gedanken zu den Dingen die ich gerne mit dem iPad machen wollen würde :)

Das iPad als HomePad
Da ich ein Notebook und ein iPhone eigentlich immer mit mir rumtrage, brauche ich nicht auch noch ein iPad in meiner Tasche. Ich sehe das iPad deshalb vor allem als „HomePad„, welches Zuhause bei mir immer irgendwo rumliegt. Ich vermute, dass ich mit diesem Anwendungs-Szenario nicht ganz allein dastehe ;).

Nebst den Standard-Apps wie „iPod“, „Remote“, „GoogleMaps“ etc. würde ich mir folgende iPad-Applikationen wünschen:

BettyBossi: Kochen leicht gemacht.
Mit tausenden von Menü-Vorschlägen und coolen Suchfiltern. Brauche ich in der Küche zum kochen.

TVProgramm inlusive Recorder
Eine App mit TV-Programm und gleichzeitiger Recording-Funktion, damit ich dann bei Gelegenheit mal wieder ein paar 24-Folgen nacheinander anschauen kann – dann wann ich es will ;)

RemotePlus: Fernbedienung für alles
Mit dieser App kann ich alle fernbedienbaren Gadgets im Haus fernbedienen. Da brauchts wohl aber auch noch etwas Hardware dazu (Wireless to Infrarot-Converter).

Die Tagi-App
Gibts schon auf dem iPhone. Da die Texte aber manchmal etwas lang sind, wäre ein Design-Upgrade auf die iPad-Version nett. Brauche ich am Morgen zum Kaffee.

HomeEnergyStatus: Monitoring meines Energieverbrauchs
Ich kann schauen welche Geräte gerade wieviel Strom brauchen und zudem historische Daten anschauen, z.B. den Gesamtstromverbrauch 2009 in meinem Haus. Zudem noch den geschätzten Heizenergieverbrauch inkl. Kosten. Dazu müsste man wohl noch einen kleinen Hardware-Bausatz mitverkaufen ;)

Flickr Live-Stream
Wenn das iPad in der Ladestation steht, würde ich gerne die Foto-Uploads meiner Freunde im Vollbild-Modus live anzeigen lassen.

Das wären mal die Anwendungsfälle, welche mir spontan in den Sinn kommen. Poste dann gerne noch weitere wenn ich im Besitz eines iPads bin und das Ding in RealLife ausprobieren kann :)

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Idee 17 – Wattestäbchen mit Regenschirm-Mechanismus

Das gute alte Wattestäbchen wurde 1926 vom US-Amerikaner Leo Gerstenzang erfunden. Herr Gerstenzang nannte seine Erfindung Q-Tips (Quality-Tips) und darum heissen Sie umgangssprachlich auch heute in Amerika noch so.

Wattestaebchen

Der häufigste Anwendungsfall dürfte die Reinung der Ohren sein. Bei dieser Verwendung besteht aber die Gefahr, den Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang zu schieben, als ihn zu entfernen, was ja die eigentliche Idee ist. Deshalb raten Ärzte eigentlich davon ab. Nun denn. Wenn die Menschen nicht auf die Ärzte hören, müssen wir eben das Wattestäbchen besser machen:

Wir erfinden also ein Wattestäbchen mit Regenschirm-Mechanismus und bringen es mit dem Namen „Umbrella-Swabs©“ auf den Markt. Dieses „Watteschirmchen“ kann man im Ohr öffnen, dann einmal drehen, wieder einklappen und dann herausziehen. Damit wäre die Gefahr des „Reinstossens“ des Ohrschmalzes gebannt. Das wäre wohl dann auch das Top-Verkaufsargument als Differenzierungsmerkmal zu „herkömmlichen“ Wattestäbchen ;)

Was tun?
Einen oder mehrere Prototypen bauen und testen. Danach den Marken-Namen schützen, einen Produktions und einen Vertriebspartner suchen. Danach die Kommunikation konsequent auf die gebannte Verletzungsgefahr im Ohr ausrichten.

PS: Wenn jemand Lust hat Prototypen zu basteln: Wir würden Sie gerne testen und uns natürlich auch an der Umsetzung der Idee beteiligen :). Bei Interesse einfach bei uns melden.

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 15 – Schwungrad im Garten ;)

In der Nacht ist der Strom billig, und tagsüber, wenn ich ihn eigentlich brauche, ist er teuer…Das haben auch die Wasserkraftwerke gemerkt und pumpen Nachts mit billigem Atomstrom aus dem Ausland Wasser in die Stauseen. Tagsüber produzieren Sie dann mit dem Wasser wieder teuren Strom. Dieses Prinzip könnte ich doch auch bei mir Zuhause nutzen…

strom-opt

Ich stelle hierzu ein Schwungrad auf, welches ich in der Nacht mit billigem Nachtstrom geräuschlos antreibe. Tagsüber kann ich dann die gespeicherte Energie wieder vom Schwungrad  in Strom umwandeln und so auch am Tag den billigen Nachtstrom nutzen. Ob sich gerade ein Schwungrad für diese Anwendung optimal eignet oder vielleicht doch eher eine grosse Batterie, kann ich so auf die Schnelle nicht sagen. Vielleicht weiss da einer der Leser mehr dazu ;)

Des weiteren müsste man natürlich noch anschauen, was so ein Schwungrad oder eine Batterie kosten würde. Das Sparpotential bei ausschliesslicher Nutzung von Nachtstrom beträgt in der CH in einem durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen ca. CHF 700 pro Jahr (0.10 vs. 0.20 CHF bei ca. 7000kWh/Jahr). Das heisst, eine solche „Nachtstrom-Speicher Anlage“ sollte also nicht mehr als CHF 7’000 kosten, damit Sie nach 10 Jahren amortisiert ist.

Ich gebe zu, dass diese Idee hinsichtlich der technischen Machbarkeit noch etwas unausgegohren ist, aber irgendwie liegt sie auf der Hand und ich musste sie posten ;).

Was tun?

Ein Unternehmen gründen, welches die optimale Nachstrom-Speicher Anlage evaluiert und dann solche Anlagen konstruiert und verkauft. Ob es dann das Schwungrad oder ein anderen Zwischenspeicher wird – mal schauen.

Kann man diese Idee umsetzen?
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Idee 14 – Gastronomie 2.0: Mobile-App zur Bestellung im Restaurant

Restaurant-Finder für Mobile-Phones gibt es ja unendlich viele, aber eine App, mit welcher man im gewählten Restaurant dann auch bestellen und zahlen kann, leider nicht. Ich denke, die Zeit ist reif, auch die Gastronomie etwas zu digitalisieren :)

essen

Problemstellung
Die Bedienung in den meisten Restaurants zur Mittagszeit ist leider nur bedingt gut. Meist geht es zu lange bis man bestellen und dann am Schluss auch bezahlen kann, und „Warten“ ist meines Erachtens etwas vom lästigsten was es gibt. Zudem lässt die Freundlichkeit der Bedienung vielfach zu wünschen übrig.
Des weiteren passieren immer mal wieder Fehler bei der Bestellaufnahme, und die Bedienung unterbricht auch nicht selten eine angeregte Diskussion. Dieser „administrative“ Teil des Mittagessens macht also eigentlich nicht soviel Spass. Dem könnte man Abhilfe verschaffen :)

Die Lösung
Man entwickle eine Applikation für Mobile Phones, mit welcher man sehr einfach Essen und Getränke im Restaurant bestellen kann. Nach dem Abschicken der Bestellung für die zugehörige Tischnummer, wird dann auch gleich automatisch die Zahlung per Kreditkarte ausgelöst. Das Warten, bis die Bestellung aufgenommen wird, sowie das Warten, bis man die Rechnung bezahlen kann, entfällt also somit.
Sobald die Bestellung abgeschickt ist, kommt sie auf einen grossen Screen in der Küche. Dort werden die Bestellungen dann weiterverarbeitet.

Was tun?
Um diese Idee umzusetzen, braucht man eigentlich gar nicht mal soviel zu tun. Eine kleine Webapplikation entwickeln, wo die Restaurants die Tischnummern, Menüs und Getränke eintragen können, einen eMail-Account für das Restaurant, wo die Bestellungen dann reinkommen, und ein mobile-fähiges Frontend für die Kunden inkl. Kreditkartenanbindung. Wenn man das Ganze dann auch noch Whitelabel-fähig macht, d.h. so programmiert, dass es einfach für x Restaurants einsetzbar ist, dann hat man meines Erachtens gute Chancen, einige Abnehmer im Markt zu finden.
Als AddOn würde ich wohl noch ein Label kreieren, welches dem Kunden eines Restaurants mit einem „Kleber“ an der Eingangstüre anzeigt, dass es „Mobile-fähig“ ist, er also mittels seinem iPhone oder einem anderen Smartphone mit Webbrowser bestellen kann. Dasselbe Label natürlich auch auf die Menükarten drucken.

Wenn das jemand vorwärtstreiben will – ich wär dabei ;)

Kann man diese Idee Umsetzen?
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Idee 13 – Der Durchbruch für RFID

RFID? Hä? Na ja. Eigentlich nichts neues, aber wahrscheinlich kennens doch nicht alle, da der Durchbruch im Consumer-Bereich auf sich warten lässt. Alora: RFID = Radio Frequency Identification. Kurz und knapp: Kleine Transponder (RFID-Tags) funken eine ID, welche dann von einem Lesegerät (Reader) gelesen werden können (siehe Abbildung: Tags & Reader). Mittels der ID können dann weitere Attribute zu dem Tag, z.B. im Internet, heruntergeladen werden. Der Reader wird dabei einfach per USB an ein Notebook angeschlossen.

touchatag

RFID-Tags und -Reader kosten heute schon ziemlich wenig Geld. Für 30 Euro kann man bereits ein Set mit Reader und 10 konfigurierbaren Tags bestellen, z.B. bei http://www.touchatag.com/

Eine einfache Anwendung: Ich klebe einen RFID-Tag an meinem Schlüsselbund. Jedesmal wenn ich den Schlüsselbund mit dem RFID-Tag von nun an auf den Reader lege, wird automatisch die Website meiner Home-Webcam geöffnet.

Problemstellung
Die Produktanbieter machen keine RFID-Tags auf ihre Produkte, weil die User keinen Reader haben und umgekehrt. Huhn oder Ei. Aber eigentlich fänd ichs schon ziemlich cool, wenn ich alles, was ich Zuhause so rumliegen habe, einfach schnell in die Nähe eines RFID-Readers halten könnte und dann automatisch Detailinformationen zu dem Ding via Internet erhalte. Zum Beispiel:

  • eine Bedienungsanleitung zur Kaffeemaschine
  • eine Nährwerttabelle zum Joghurt
  • eine Nachbestellung eines kaputten Weinglases
  • den Hersteller meines Sofas inkl. Reklamations-Formular ;)
  • ein Formular zur Wettbewerbsteilnahme (will ich eigentlich nicht, aber wahrscheinlich viele andere Leute)
  • etc.

Doch wie verhilft man der RFID-Technik zum Durchbruch?

Lösungsansatz

Um die Hersteller von Produkten dazu zu bringen, alle ihre Produkte mit RFID-Tags zu taggen, braucht es zuerst standardmässig eingebaute Reader in Notebooks und in Smartphones. Das verteuert Notebooks und Smartphones nicht wirklich, da die Technologie heute schon ziemlich günstig ist. Sobald die Hersteller von Produkten gemerkt haben, was für ein Potential darin steckt, werden Sie anfangen, RFID-Tags in ihre Produkte einbauen. Einfach schon deshalb, weil der Show-Effekt einfach sehr cool ist. Am Anfang vielleicht eher die etwas cooleren Produkte, danach alle.

Was tun?
Tja. Das ist die Frage. Gar nicht so einfach. Ich würde wahrscheinlich versuchen, als erstes mit einem Testset mal ein paar wirklich tolle Anwendungsfälle zu generieren. Danach würde ich warten, bis RFID-Reader in Notebooks und Smartphones standardmässig eingebaut werden. Wahrscheinlich würde ein Einbau beim nächsten iPhone schon zum Durchbruch reichen… Dann ein Beratungs-Unternehmen gründen, welches Anwendungsfälle für Produkthersteller und Dienstleistungsunternehmen im B2C-Bereich konzipiert und umsetzt.

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Idee umgesetzt: iPhone App „Foodshaker“

Es war einmal eine Idee, entstanden im Affekt, als wir einmal mehr unentschlossen waren, wohin wir am Mittag essen gehen sollen. Beteiligt waren Joe & ich selber vor ca. 2 Monaten. Um dieses Problem der „Unentschlossenheit“ zu Lösen, haben wir uns gedacht, dass man sowas wie die Foodshaker-Applikation gut gebrauchen könnte. Nichts weltbewegendes, aber immerhin ;-).

Foodshaker iPhone Application

Zugegeben, den Titel zu diesem Post hab ich von pixelfreund kopiert ;-). Er hat in seinem Post zur Foodshaker-App auch bereits alles Wesentliche auf den Punkt gebracht. Wer also genauer wissen will, was die App denn so tut, der kann das dort in kurzer, präziser Form nachlesen.

Für uns selber ist das spannende an der Sache, dass dies eine kleine Idee war, die wir nicht auf Ideenstrom gepostet haben, weil sich Joe zusammen mit Troy entschieden hat, diese Idee gleich selber in die Tat umzusetzen. Ein kleines Projekt – kurz und knackig.

Vielleicht ein kleiner Ansporn für den Einen oder Anderen auch mal etwas einfach zu tun, anstatt lange darüber zu reden ;-)

Die Credits gehen an:
Joe & Troy für die Umsetzung
Patrick Stuercken für das Design
– und an Namics, die den Mitarbeitern solchen Freiraum gewährt (natürlich in der Freizeit ;-))

Idee 12 – Florist 2.0

Floristen und Unternehmer aufgepasst! Jetzt machen wir das Blumen-Business etwas digitaler :-).

sunflower_vase_large

Ausgangslage
Blumenläden und deren Angebote sind seit Jahrzehnten in etwa gleich. Vielleicht ändern sich über die Zeit die angebotenen Pflanzen, aber schlussendlich kauft man doch immer einen Blumenbouquet oder eine Topfpflanze. Für Floristen stellt sich also die Frage, wie sie sich in Zukunft von der Konkurrenz abheben können. Hier kommt die Idee dazu:

Die Idee
Nachdem frühmorgens im Blumenladen die Blumensträusse zusammengestellt worden sind, macht man ein gutes Photo vom Strauss inklusive Vase. Dieses Photo wird dann mit einem spannenden Photoshop-Filter bearbeitet und somit künstlerisch erweitert. Das Bild druckt man danach professionell aus, z.B. auf eine Leinwand.

Die Kombination von Vase, Blumen und dem Bild wird dann als Einheit verkauft. Also quasi ein Up-Selling des Standard-Blumenstrausses.

Der Clou: Ich kann bei mir Zuhause Sonnenblumen aufstellen und dahinter auch noch zum Beispiel eine Van Gogh-mässige Version genau dieser Sonnenblumen inkl. Vase an die Wand hängen. Also ich glaube, dass würde mich und meinen Besuch beeindrucken :-).

Was tun?
Ein Unternehmen gründen, welches das Photoshooting und das Printing organisiert und verschiedene Künstler für die Photoshop-Filter gewinnt. Dieser Service könnte dann allen Blumenläden auf der Welt angeboten werden. Der konkrete Verkauf würde durch die Blumenläden stattfinden.
Zudem würde ich wohl versuchen, eine Marke für diese Kombination von Blumen und Bild im Markt zu etablieren. Spontan und trivial: „DigitalFlower®“.  Die globale Vermarktung dieser Idee würde ich auch als Aufgabe dieses Unternehmens sehen.

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Idee10 – Mini Biogas-Anlage für Zuhause

Ich bin kein Ingenieur und wahrscheinlich würden mir die Ingenieure dieser Welt aus Ökobilanz-Überlegungen auch davon abraten, aber gewisse Dinge müssen manchmal auch einfach Spass machen und nicht hyper-optimiert sein ;-). Well, that’s the idea number 10:

Ich will die gesamten Grün-Abfälle, die bei mir im Garten entstehen, in meine eigene kleine Biogas-Anlage reinwerfen und damit Biogas produzieren. Dieses Gas verwende ich dann um Strom zu generieren oder verwende es direkt zum Kochen, sofern ich einen Gas-Herd habe :-). Das wär doch eigentlich ganz nett – finde ich.
arti_biogas

Nie wieder mühsam Gras, Sträucher und Stauden in die grünen Tonnen quetschen und diese dann an den „Abholort“ schleppen. Ich krieg ja sowieso nichts dafür. Im Gegenteil: Normalerweise muss ich dafür noch zahlen…

Ganz Nebenbei: Wenn meine Nachbarn auch für die „Grünabfuhr“ zahlen müssen, kann ich sie ja vielleicht dazu überreden, ihr Grünzeug gratis bei mir zu entsorgen. Eine klassische Win-Win-Situation: Mein Nachbar muss nichts zahlen und ich kriege gratis Biogas. Wahrscheinlich nennen mich meine Nachbarn dann hinter vorgehaltener Hand den „Biogas-Fischler“, aber damit könnte ich leben ;-).

Ihr glaubt nicht, dass sowas funktionieren würde? Ich würde mal sagen: Doch, das funktioniert.

Heute machen sowas aber nur Tüftler und Bastler. Mit der richtigen Prise Marketing muss das einfach funktionieren :-). Denn: Solche Mini-Anlagen gibt es schon – wenn auch noch nicht massenproduktions-tauglich – und oh Wunder: Es ist eigentlich gar nicht wirklich schwierig, eine Biogas-Anlage zu bauen! Beispiele gefällig?

Mini-Biogas-Anlage 1 (PDF)
Mini-Biogas-Anlage 2


Was tun?

Ein Unternehmen gründen, welches Home Biogas-Anlagen herstellt und verkauft. Eine solche Anlage sollte man dann einfach bei OBI und weiteren Baumärkten als Bausatz einkaufen können. Natürlich sollten die dann für Europa doch ein kleines bisschen professioneller aussehen als die oben abgebildete ;-). Wenn man dazu dann noch ein cooles Marketing-Konzept hat, könnte man sogar noch so Öko-Preise einheimsen ;-)

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Idee 09 – Crowdsourcing Bier

Bier ist wohl eines der am meisten verkauften Getränke auf der Welt und Bier wird in vielen Fällen in einem gesellschaftlichen Umfeld getrunken. Bier ist auch meist stark lokal verankert. Beispielsweise hat das Bier der ältesten Brauerei der Schweiz (Schützengarten, 1789) wohl einen ziemlich grossen Marktanteil in der Ostschweiz, jedoch eher einen kleinen Anteil am gesamtschweizerischen Markt.

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Bisher werden neue Biere und neue Biermarken immer von der jeweiligen Brauerei „erfunden“ und dann in den Markt gedrückt – mit enormem finanziellen Aufwand. In nicht wenigen Fällen war und ist dieses Prinzip nicht nachhaltig. Zum Beispiel hat die Marke „Quinto“ der Brauerei Feldschlössen hat nicht wirklich lange überlebt…
Warum nicht das Prinzip für die „Komposition“ eines Bieres einmal umdrehen, und die Leute die es später trinken sollen an der Entwicklung des Bieres beteiligen?

Die Lösung
Gründung einer Online Crowdsourcing-Platform, auf welcher sich Leute zusammenfinden, die gemeinsam das neue Bier entwickeln. Im einfachsten Fall kann man sogar „Facebook“ dazu benutzen (Die Schützengarten-Crowd ist da übrigens schon mit über 600 Members vorhanden). Die „Crowd“ kann mit folgenden Aufgaben motiviert werden:

  • Vorschläge und Wahl des Namens des Bieres
  • Vorschläge und Wahl des Etiketten-Designs
  • Vorschläge und Wahl der „Art“ des Bieres (Lager, Pils, Weizenbier, etc.)
  • Terminfindung für Degustations-Parties inkl. Wahl des Gewinner-Bieres
  • Beteiligung der Crowd an einem kleinen Teil des Aktienkapitals der neuen Biermarke
  • etc.


Bei der Entwicklung eines neuen Bieres inkl. Brand mittels einer solchen Crowdsourcing-Platform, würden bei der Markteinführung schon hunderte, wenn nicht gar tausende potentieller Kunden und Evangelisten, die an der Entwicklung beteiligt waren, das Bier schon kennen. Ganz zu schweigen vom PR-Effekt, den eine solche Aktion bringen würde…

Was tun?
Eine Crowdsourcing-Agentur gründen, welche einen solchen „crowdgesourcten“ Prozess für eine grosse Schweizer Brauerei konzipiert, organisiert und durchführt, insbesondere auch die Prozesse und den Dialog auf der Crowdsourcing-Platform. Die Methode kann dann natürlich auch auf alle möglichen Produkte angewendet werden. Potential wäre also da ;-)

Zugegeben: Die Idee ist nicht brandneu, denn Liam Mulhall hat die Anwendung von „OpenSource-Techniken“ auf die Entwicklung eines Biers schon umgesetzt, wenn auch in Australien und nicht ganz in der Art die uns hier vorschwebt. Zudem hat sich Liam Mulhall heute von der Vermarktung des eigens entwickelten Bieres abgewendet und bietet als Kerngeschäft eine „Personalisierung“ von Getränken an. Hier ist der ursprüngliche Case „Brewtopia“ beschrieben (danke brand eins!).

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Idee07 – CarWash bei Parkgaragen-Einfahrt

Wir sind zwar noch nicht ganz in der Winter-Salz-auf-der-Strasse-Saison angekommen, aber ich poste diese Ideen nun doch schon:

Das Problem

Jedesmal wenn ich im Winter mit meinem von der Strasse gesalzten Auto in die Parkgarage fahre, habe ich das Gefühl, dass mein Auto bis zum Abend sicher schon weggerostet ist…

Die Lösung

Ich hätte gerne einen einfachen/kurzen Wasserabwasch meines Autos wenn ich in die Parkgarage fahre. Muss nicht sauber werden, sondern nur das Salz abwaschen. Dazu könnte man sicher in bestehende Parkgaragen solche kleinen Wasser-Spritz-Anlagen bei den Einfahrten einbauen, welche mein Auto einmal rundherum (inkl. Unterboden) kurz abspritzen (eher einiges kleiner als die abgebildete Anlage ;-)).

Picture 1

Was Tun?

Entwicklung eines solchen kleinen Wasser-Abspritz-Systems, welches möglichst einfach in bestehende Tiefgaragen eingebaut werden kann. Danach kann man das System an Parkgaragenbetreiber verkaufen. Der Betreiber kann seinerseits ein Upselling bei den Parkgaragen-Benutzern machen (z.B. CHF 1.- pro Nutzung, oder via Abo für Mieter).

Damits bei der Einfahrt dann auch genügend schnell vorwärts geht, kann das Geld von Einmalbenutzern via Kreditkarte oder Magnet-Band-Karte verbucht werden.

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