Idee 33 – Fahrradhelm mit Solar-Licht

So. Nach der etwas ausführlicheren Sommerpause sind wir wieder zurück mit der Idee 33! Here it is:

Radeln tut man ja meist in schönem Wetter. Warum gibts eigentlich noch keinen Fahrradhelm, welcher mit Solarzellen bestückt ist, die einen integrierten Akku speisen um dann LED-Licht bei der Heimfahrt im Dunkeln zu machen? Für die Rückfahrleuchte reicht der Strom sicher allemal.

Fahrradhelm

Könnte man also noch designen, konstruieren und dann verkaufen. Schön sollte das Ding aber schon sein. Mit einer reinen Techie-Version wirds wahrscheinlich schwierig ;)

Danke an Ben für die Idee!

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 32 – Kino 2.0

Diese Idee ist hinter dem Namics-Büro in St. Gallen im Gespräch mit Ernscht entstanden :). Ernscht hat mir erzählt, dass er seit neuestem der Operator im Kino in Heiden AR ist. Und da der Ernscht ein Frontend-Magier, Flickr-Pionier und Entdecker ist, kam mir die Idee, dass er ja im Kino als Operator, anstatt während der ganzen Vorführung einfach rumzustehen, auch Tweets oder SMS der Zuschauer annehmen und filtern könnte. Diejenigen, welche cool sind, werden auf die Leinwand projiziert.

Natürlich gibts das schon im Fernsehen. Der grosse Unterschied ist aber, dass die Leute, welche die Messages an die Leinwand senden, und diejenigen welche sie lesen, physisch im selben Raum sind und damit diese Texte eine viel direktere Art der Kommunikation sind: Ein gewisses Community-Gefühl ist ja im Kino bereits vorhanden: “Wir hier drin schauen denselben Film gleichzeitig”…Mit einem solchen Message-Board würde dieses Community-Gefühl verstärkt und der Kinobesuch noch interessanter. Natürlich muss man geschickt filtern, resp. die “Doof-Messages” rauskicken. Aber wenn das ein gewiefter Operator macht, dann könnts funktionieren :)

Live-Messages im Kino?
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Idee 30 – Wasserhahn mit Sofort-Heisswasser

Wer kennt das nicht: Egal ob im Einfamilienhaus oder im Wohnblock: Bis das Wasser wirklich heiss aus dem Wasserhahn kommt, muss man zuerst ein paar Liter durchlaufen lassen…Ich hätte aber gerne sofort heisses Wasser, wenn ich den Regler auf “heiss” stelle und würde gleichzeitig weniger Wasser brauchen…

Die Lösung: Man konstruiere einen Durchlauferhitzer, den man bei möglichst jeden auf dem Markt erhältlichen Wasserhahn einbauen kann. Dieser Durchlauferhitzer hat einen Temperaturfühler für die ankommende Wassertemperatur und kennt die vom Anwender eingestellte Warmwasserregler-Position. Mit diesen beiden Informationen kann er das Wasser exakt und sofort genau auf die Temperatur erhitzen, welche ich will. Sobald das heisse Wasser aus dem Boiler beim Wasserhahn ankommt, merkt das der Temperaturfühler und stoppt mit der Wassererhitzung.

Theoretisch wäre vielleicht sogar denkbar, dass das Temperierelement sogar kühlen könnte. Das wär noch besser, denn im Sommer hab ich eigentlich meist Lust auf ganz kaltes Wasser, und nicht auf das Lauwarme…

Ich gebe zu, dass die Ökobilanz eines solchen Reglers wohl nicht ganz Öko wäre: Weniger Wasser, dafür mehr Strom…Aber zumindest im Luxus-Segment würde das wahrscheinlich schon funktionieren.

Nun denn die Herren Ingenieure: Wäre das ein kleines Testprojekt wert? Vielleicht an der ETH anyone? Ein bisschen Elektronik und etwas Mechanik wäre wahrscheinlich sinnvoll :)

Kann man diese Idee umsetzen und vermarkten?
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Idee 29 – Facebook Like-Shop: Friends Products Only

Inzwischen gibt es ja bereits einige Brands, welche den Facebook “Like-Button” in ihre Online Shops integriert haben, z.B. Levi’s. Damit kann ich in diesen Stores sehen, welche Produkte meine FB-Freunde auch “liken”. Das kann unter Umständen meine Kaufentscheidung beinflussen. Im Fachjargon würde das dann wohl unter “Social Commerce” laufen ;)

Richtig spannend wirds aber eigentlich erst dann, wenn mir ein personalisierter Online Shop mit allen Produkten zur Verfügung stehen würde, welche meine FB-Freunde “liked” haben. Dieser “MyFriendsLike-Shop” würde dynamisch aus allen Online Shops aufgebaut, welche den Like-Button integriert haben und für mich nur die Produkte darstellen, welche meine Freunde auch mögen.

Noch einen Schritt weiter gedacht: Eigentlich möchte ich einen personalisierten Online-Shop mit Produkten, welche meine Freunde auch gekauft haben! Dazu brauchts aber einen Facebook “bought”-Button, oder noch besser: Eine automatisierte Meldung zu FB, sobald z.B. ich selber etwas gekauft habe, damit dies in den Friends-Shops meiner Freunde dargestellt werden kann.

Vorteil: Was meine Freunde gekauft haben, ist wahrscheinlich auch für mich ok. Und wenn die Kaufentscheidung etwas schwieriger ist, kann ich ja den Freund, der das Produkt bereits gekauft hat, anpingen.

Meine Wette: Facebook bringt früher oder später einen “bought”-Button. Wer hält dagegen?

Funktioniert ein solcher Like-Store?
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Idee 26 – Paprika Chips in verschiedenen Schärfe-Stufen

Alle Chips-Hersteller versuchen ihre Marktanteile mit irgendwelchen lustigen Geschmacks- und Form-Ideen auszuweiten. Dabei kommen dann zum Beispiel Sorten wie “African Spices & Sweet Paprica” raus. Klingt nichtssagend spannend, aber irgendwie auch etwas konstruiert – finde ich.

Ich würde mal vermuten, dass die klassischen Paprika-Chips wohl immer noch mit Abstand die am meisten verkaufte Sorte ist – egal bei welchem Hersteller. Falls nicht, auch egal, die Idee funktioniert trotzdem ;)

Nun denn: Man versuche die Aufmerksamkeit über Spice-Stufen zu erhaschen. Neu gäbe es bei Paprika-Chips die Schärfe-Stufen 1-7. Die ganz Harten können No. 7 kaufen, die Normalos No. 3 bis No. 4 und die Langweiler No 1. Ich glaube das könnte im Laden als Differenzierung sehr gut funktionieren.

Und noch eine kleine Zusatzidee: Die Schärfestufen auch nett in einem Farbverlauf bei den Packungen anzeigen, z.B. von gelb (easy) über orange (normal) bis dunkelrot (scharf).

Also ZweifelChio und wie sie alle heissen, Los!

Kann man diese Idee umsetzen?
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Idee 23 – Mittags-Grill

Gleich vorneweg: Die Idee stammt von Noel und ich finde sie ziemlich charmant. Sie funktioniert folgendermassen:

Viele Menschen arbeiten in der Stadt und Essen dort auch zu Mittag. Im Sommer ist es ja bekanntlich am schönsten, draussen zu Essen. Die besten Gartenrestaurants sind aber meist ziemlich voll und vielfach auch nicht gerade günstig. Dem könnte man Abhilfe schaffen und dazu braucht es eigentlich nur 2 Dinge:

Erstens: Einen Grillmeister, der an einer schönen Feuerstelle in einem schönen, zentral gelegenen Stadtpark ein Feuer unterhält
Und zweitens: Mittagesser, die eine Wurst oder ein Stück Fleisch mitbringen

grillmeister

Der Grillmeister würde die mitgebrachten Esswaren für ein kleines Entgelt braten und wir Mittagesser hätten ein günstiges, schnelles und frisch zubereitetes Mittagessen :)

Wieder mal eine klassische Win-Win Situation für beide Seiten. Müsste eigentlich funktionieren. Wenn sich also jemand zum Stadtpark-Grillmeister berufen fühlt, einfach loslegen! In St. Gallen gäbs auf jeden Fall ganz sicher Kunden!

PS: Allenfalls müsste man das Projekt noch auf Umwelttauglichkeit, sprich CO2-Belastung prüfen ;)

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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Idee 22 – Tankstelle mit SuperService

Wie toll wars doch früher als nicht alle Arbeiten beim Tanken auf den Fahrer ausgelagert waren. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Tankwarte früher das Tanken übernommen haben und wenns gut kam, haben sie sogar noch die Frontscheibe und die Scheinwerfer geputzt.

20090612_tankwart_1959

Obwohl alles immer von der Dienstleistungsgesellschaft redet, ist diese Dienstleistung irgendwie abhanden gekommen – wahrscheinlich in der Annahme, dass dieser Service nur kostet und nichts bringt. Also lässt man den Autofahrer einfach selber machen.
Da es aber dieses Angebot nirgends mehr gibt, habe ich als Autofahrer auch nicht die Wahl, einen solchen Service in Anspruch zu nehmen und etwas dafür zu bezahlen…
Ich glaube, dass es nun an der Zeit ist, die Idee einer Tankstelle mit Zusatzservices in einer neuen Form einzuführen. Das stelle ich mir folgendermassen vor:

Die SuperTankstelle mit SuperService verfügt über Tankwarte und einen Shop. Das Benzin ist ca. 7Rp./Liter teurer als der Durchschnittspreis in der Schweiz.  Dafür tanken die Tankwarte während meines Einkaufs im Shop mein Auto, putzen die Scheiben und die Scheinwerfer. Meine Kreditkarte ist wie im Apple-Store hinterlegt und die Kassierer an meiner Standard-Tankstelle kennen mich persönlich. Der Bezahlvorgang funktioniert so extrem schnell.

Man könnte sogar die 7Rp./Liter nicht ganz so offensichtlich verlangen, sondern einfach die Produkte im Shop ca. 10-15% teurer machen und den Benzinpreis im Durchschnitt belassen. Das würde wohl den wenigsten direkt ins Auge springen, da die Produkte und Preise in den verschiedenen Tankstellen-Shops sowieso sehr heterogen sind.

Wie kann der geneigte Leser diese Idee nun konkret umsetzen – so er denn will? ;)

Variante A: Ich habe viel Geld

Ein kleine Tankstellenkette kaufen und zu obigem Konzept umstrukturieren :)

Variante B: Ich habe kein Geld
Bei einer kleinen Tankstellenkette mit obigem Konzept vorstellig werden und sich eine Erfolgsbeteiligung bei Funktionieren des Konzepts sichern :)

PS: Danke an @leumund für die angeregte Diskussion beim Mittagessen letzte Woche. Er hat mich auf diese Idee gebracht ;)

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Idee 20 – Wir gründen eine neue Sportart: SuperTennis!

Tennis ist ja grundsätzlich toll, aber es braucht ziemlich viel Aufwand um die Sportart zu betreiben: Einen grossen ebenen Platz, einen teuren Tennis-Schläger und meistens auch noch eine relativ teure Club-Mitgliedschaft um die Plätze überhaupt benützen zu dürfen.

Etwas einfacher ist da PingPong, aber irgendwie ist diese Sportart doch etwas komisch: Ein kleiner Tisch, bei dem die grossen Männer 5 Meter vom Tisch entfernt die Mini-Bälle mit Mini-Schlägern rüber-schmettern…Sieht in meinen Augen immer ein wenig skurril aus – wenn nicht sogar “uncool”.

Nun denn: Die Welt braucht also eine neue Sportart, welche in der Mitte zwischen Tennis und PingPong liegt, enorm Spass macht und möglichst überall spielbar ist. Eben SuperTennis :)

Was tun?
Die Rackets und die Spielanlage erfinden, möglichst einfache Spielregeln definieren, einen ersten Club gründen, Roger Federer als “Ambassador” engagieren und dann viele Rackets und viel Zubehör verkaufen ;)

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Idee 19 – Das iPad kommt: Eine Ideenliste für iPad-Apps

Bald ist es soweit. Am 3. April kommt das iPad in die Läden. Um vielleicht dem einen oder anderen App-Entwickler schon vorab ein paar Ideen zu liefern, hier ein paar Gedanken zu den Dingen die ich gerne mit dem iPad machen wollen würde :)

Das iPad als HomePad
Da ich ein Notebook und ein iPhone eigentlich immer mit mir rumtrage, brauche ich nicht auch noch ein iPad in meiner Tasche. Ich sehe das iPad deshalb vor allem als “HomePad“, welches Zuhause bei mir immer irgendwo rumliegt. Ich vermute, dass ich mit diesem Anwendungs-Szenario nicht ganz allein dastehe ;).

Nebst den Standard-Apps wie “iPod”, “Remote”, “GoogleMaps” etc. würde ich mir folgende iPad-Applikationen wünschen:

BettyBossi: Kochen leicht gemacht.
Mit tausenden von Menü-Vorschlägen und coolen Suchfiltern. Brauche ich in der Küche zum kochen.

TVProgramm inlusive Recorder
Eine App mit TV-Programm und gleichzeitiger Recording-Funktion, damit ich dann bei Gelegenheit mal wieder ein paar 24-Folgen nacheinander anschauen kann – dann wann ich es will ;)

RemotePlus: Fernbedienung für alles
Mit dieser App kann ich alle fernbedienbaren Gadgets im Haus fernbedienen. Da brauchts wohl aber auch noch etwas Hardware dazu (Wireless to Infrarot-Converter).

Die Tagi-App
Gibts schon auf dem iPhone. Da die Texte aber manchmal etwas lang sind, wäre ein Design-Upgrade auf die iPad-Version nett. Brauche ich am Morgen zum Kaffee.

HomeEnergyStatus: Monitoring meines Energieverbrauchs
Ich kann schauen welche Geräte gerade wieviel Strom brauchen und zudem historische Daten anschauen, z.B. den Gesamtstromverbrauch 2009 in meinem Haus. Zudem noch den geschätzten Heizenergieverbrauch inkl. Kosten. Dazu müsste man wohl noch einen kleinen Hardware-Bausatz mitverkaufen ;)

Flickr Live-Stream
Wenn das iPad in der Ladestation steht, würde ich gerne die Foto-Uploads meiner Freunde im Vollbild-Modus live anzeigen lassen.

Das wären mal die Anwendungsfälle, welche mir spontan in den Sinn kommen. Poste dann gerne noch weitere wenn ich im Besitz eines iPads bin und das Ding in RealLife ausprobieren kann :)

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Idee 17 – Wattestäbchen mit Regenschirm-Mechanismus

Das gute alte Wattestäbchen wurde 1926 vom US-Amerikaner Leo Gerstenzang erfunden. Herr Gerstenzang nannte seine Erfindung Q-Tips (Quality-Tips) und darum heissen Sie umgangssprachlich auch heute in Amerika noch so.

Wattestaebchen

Der häufigste Anwendungsfall dürfte die Reinung der Ohren sein. Bei dieser Verwendung besteht aber die Gefahr, den Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang zu schieben, als ihn zu entfernen, was ja die eigentliche Idee ist. Deshalb raten Ärzte eigentlich davon ab. Nun denn. Wenn die Menschen nicht auf die Ärzte hören, müssen wir eben das Wattestäbchen besser machen:

Wir erfinden also ein Wattestäbchen mit Regenschirm-Mechanismus und bringen es mit dem Namen “Umbrella-Swabs©” auf den Markt. Dieses “Watteschirmchen” kann man im Ohr öffnen, dann einmal drehen, wieder einklappen und dann herausziehen. Damit wäre die Gefahr des “Reinstossens” des Ohrschmalzes gebannt. Das wäre wohl dann auch das Top-Verkaufsargument als Differenzierungsmerkmal zu “herkömmlichen” Wattestäbchen ;)

Was tun?
Einen oder mehrere Prototypen bauen und testen. Danach den Marken-Namen schützen, einen Produktions und einen Vertriebspartner suchen. Danach die Kommunikation konsequent auf die gebannte Verletzungsgefahr im Ohr ausrichten.

PS: Wenn jemand Lust hat Prototypen zu basteln: Wir würden Sie gerne testen und uns natürlich auch an der Umsetzung der Idee beteiligen :). Bei Interesse einfach bei uns melden.

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