Idee 21 – The future of E-Banking

E-Banking Lösungen haben heutzutage im Prinzip nur einen Zweck: Jede Art von Zahlungen online und damit jederzeit ausführen!
Diese Hypothese trifft zumindest für jene Lösungen zu, die ich genauer kenne (UBS und PostFinance). Die Darstellung der Finanz-Daten wirkt sehr „technisch“ und zahlenlastig.

SOURCE: http://www.flickr.com/photos/21610079@N05/2376388377/

Was ich mir wünsche sind 3 neue Services in meinem E-Banking Account. Here we go:

  1. Service 1: Mehr Transparenz über die Daten mittels Charts
    User interpretieren Diagramme viel besser und schneller als technische Listen mit Zahlen. Gefragt sind „hübsche“ Diagramme die Auskunft geben über (sofern via Bankkarte bezahlt):
    – Wie hoch waren meine Barbezüge (nach Monat)?
    – Welchen Teil meiner Einnahmen investiere ich in meine Wohnung?
    – Was kostet meine Krankenkasse? …wieviel Geld der Arztkosten wurde mir von der Krankenkasse zurückerstattet?
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Benzin, Lebensmittel bei Migros, SBB
    – Wie hoch sind meine Ausgaben für Steuern (nach Jahr)
  2. Service 2: Automatischer Budgetplaner mit Alerts
    Als sinnvolle Erweiterung stelle ich mir vor, die Finanz-Daten zusammen mit den ohnehin bekannten Grunddaten (Alter, Geschlecht, Wohnort,…) zu einer Art „Budgetplaner“ zu verschmelzen (Heute oft separat gelöst). Der User kann Vergleiche zu Vormonaten/Vorjahres Zahlen erstellen und seine Budget-Prognosen für die Zukunft rechnen. Ein Alert-System gibt bekannt, sobald das eigene „Standard-Budget“ überschritten ist und gibt den Ampelstatus „Rot“ aus.

  3. Service 3: Anlage Empfehlungen
    Die verfügbaren Daten werden nicht mehr einfach nur dargestellt, sondern sinnvoll verknüpft!
    Daraus ergeben sich beispielsweise Empfehlungen wie :
    „Aufgrund ihrer Ersparnisse  in der Höhe von CHF x und den montatlichen Mietzinsen in der Höhe von CHF y empfehlen wir Ihnen ein Eigenheim zu kaufen und mit einer Hypothek zu finanzieren (Anzeige der Ersparnisse in den nächsten 5 Jahren).


Was tun?

Ein Konzept erstellen und bankfachlich auf Machbarkeit überprüfen (insbesondere für Sevice 2 und 3). Danach die Lösung durch Online-Experten analysieren und konzipieren. Und schliesslich die Lösung umsetzen und ausrollen :-)

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5 Gedanken zu “Idee 21 – The future of E-Banking

  1. Service 1 und 2 gibt es schon, vgl. z.B. StarMoney. Allerdings ist es recht aufwändig, die einzelnen Zahlungen Kategorien zuzuordnen. Ich hab das mal angefangen, allerdings wegen des Aufwands schnell wieder aufgehört. Ausserdem: Was hilft es mir, wenn ich weiß, dass ich bei den Tankausgaben schon über meinem Budget bin, ich aber trotzdem mit dem Auto zur Arbeit fahren muss. Service 3 würden die Banken natürlich gerne anbieten, stößt aber datenschutzrechtlich auf Probleme. Der Nutzer müsste erst zustimmen, dass die Bank seine Kontobewegungen auswerten darf.

  2. @Thomas: Ich sehe beim Budgetplaner schon einen Nutzen, wenn ich weiss wohin mein monatliches Einkommen fliesst! „Budgetüberschreitung“ ist ja auch eine wertvolle Erkenntnis: In deinem „Autocase“ müsste dann halt mehr Geld für diesen Bereich „Fahrkosten“ alloziiert werden.

    zu Service 3: Im eBanking funktioniert ohnehin alles nur mit mehrfacher Einwilligung des Kunden :-)
    Den Punkt „vorgängige Einwilligung vom Kunden“ sehe ich also nicht als Killerkriterium.

  3. hmm…. definitiv JA. Das was sich heute e-banking schreit/nennt hat sich in den letzten 20 Jahre nicht wirklich weiterentwickelt. Ich wähne mich oft noch im „elektronischen Bankkonto“ wie weiland bei Videotex (http://www.computerwoche.de/a/auch-in-der-schweiz-bildschirmtext-ptt-starten-videotex-betriebsversuch,1184700). Nur dass zwischenzeitlich an der Grafik ein wenig gefeilt wurde. ABER: Das eBanking ist ja anbieterabhängig, will heissen, man könnte allenfalls UBS, CS, Raiffeisen etc. beraten oder sehe ich das falsch?
    Ansonsten vielleicht mit dem Gedanken spielen, gleich eine Bank zu gründen. Vielleicht ist es an der Zeit, herkömmliches über Bord zu werfen…

  4. @christian: Ich weiss auf verschiedenen Quellen dass CH-Banken stark in den E-Banking Channel investieren und bald mit neuen Interfaces auf dem Markt erscheinen.

  5. @ Johannes: Naja, das ist ja schon mal ein löblicher Ansatz :-) Aber vielleicht muss halt gleich auch mal ne neue Bank bzw. Form des Bankings her. Ich überlege mal weiter…

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