Idee10 – Mini Biogas-Anlage für Zuhause

Ich bin kein Ingenieur und wahrscheinlich würden mir die Ingenieure dieser Welt aus Ökobilanz-Überlegungen auch davon abraten, aber gewisse Dinge müssen manchmal auch einfach Spass machen und nicht hyper-optimiert sein ;-). Well, that’s the idea number 10:

Ich will die gesamten Grün-Abfälle, die bei mir im Garten entstehen, in meine eigene kleine Biogas-Anlage reinwerfen und damit Biogas produzieren. Dieses Gas verwende ich dann um Strom zu generieren oder verwende es direkt zum Kochen, sofern ich einen Gas-Herd habe :-). Das wär doch eigentlich ganz nett – finde ich.
arti_biogas

Nie wieder mühsam Gras, Sträucher und Stauden in die grünen Tonnen quetschen und diese dann an den „Abholort“ schleppen. Ich krieg ja sowieso nichts dafür. Im Gegenteil: Normalerweise muss ich dafür noch zahlen…

Ganz Nebenbei: Wenn meine Nachbarn auch für die „Grünabfuhr“ zahlen müssen, kann ich sie ja vielleicht dazu überreden, ihr Grünzeug gratis bei mir zu entsorgen. Eine klassische Win-Win-Situation: Mein Nachbar muss nichts zahlen und ich kriege gratis Biogas. Wahrscheinlich nennen mich meine Nachbarn dann hinter vorgehaltener Hand den „Biogas-Fischler“, aber damit könnte ich leben ;-).

Ihr glaubt nicht, dass sowas funktionieren würde? Ich würde mal sagen: Doch, das funktioniert.

Heute machen sowas aber nur Tüftler und Bastler. Mit der richtigen Prise Marketing muss das einfach funktionieren :-). Denn: Solche Mini-Anlagen gibt es schon – wenn auch noch nicht massenproduktions-tauglich – und oh Wunder: Es ist eigentlich gar nicht wirklich schwierig, eine Biogas-Anlage zu bauen! Beispiele gefällig?

Mini-Biogas-Anlage 1 (PDF)
Mini-Biogas-Anlage 2


Was tun?

Ein Unternehmen gründen, welches Home Biogas-Anlagen herstellt und verkauft. Eine solche Anlage sollte man dann einfach bei OBI und weiteren Baumärkten als Bausatz einkaufen können. Natürlich sollten die dann für Europa doch ein kleines bisschen professioneller aussehen als die oben abgebildete ;-). Wenn man dazu dann noch ein cooles Marketing-Konzept hat, könnte man sogar noch so Öko-Preise einheimsen ;-)

Kann man diese Idee Umsetzen?
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112 Gedanken zu “Idee10 – Mini Biogas-Anlage für Zuhause

  1. Hallo Rainer, eine Biogasanlage für Deinen Ort sollte sich um 250 kW/el bewegen. Damit hätte man noch gewisse Überkapazitäten zur Netzeinspeisung. Ich kann natürlich schlecht in die Glaskugel schauen aber über den Daumen gepeilt liegt das Investitionsvolumen bei 2-3 Mio. €. Das ist allerdings ohne die Fördertöpfe von Bund, Land oder EU anzugehen. Mit Förderung könnte sich das erheblich reduzieren bzw. durch geförderte Kredite leichter in die Wege zu leiten sein.

    Auch hier ist der Knackpunkt die Fütterung der Anlage! Es muss im Vorfeld erfasst werden, was der Ort übers Jahr an Biomasse liefert und was ggf. angeliefert oder zugekauft werden muss.

    Wenn Du weitere Informationen wünschst kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben.

    lindner@biopotential.de

    Viele Grüße an Alle und eine schöne Woche

  2. Hallo an alle,
    eine kurze Überlegung.
    Warum muss immer Strom erzeugt werden ?

    @ Kevin,
    zu deinem Punkt 4.
    Ich fahre meine Versuchsanlage 4 Stufig und in der Endstufe mit über 70°C. Da ist die Frage der Gärresthygienisierung überflüssig.
    Die Fütterung der Anlage ist absolut kein Problem wenn mal auf Urlaub fährst von 3-4 Wochen.
    „Neben den 100kg Zufütterung sind die Gärreste zu entnehmen und zu entsorgen. Das könnten dann am Tag 80-90 kg werden.“ Das ist schon ein Problem wohin damit. Eine Einleitung in das Kanalnetz wird von den ARA Betreibern abgelehnt da Sie keine Wertstoffe mehr bekommen für Ihre Faultürme.
    lg
    G

  3. Hallo zusammen,
    befinde mich gerade im Bau einer kleinen Anlage. Meine Anlage betreibe ich mit Mist von 2 Pferden und Küchenabfällen 2er Haushalte. Aus der Masse von ca. 1500 Ltr. in 2 Fermentern erwirtschafte ich 20 Kw Strohm die ich kontinuierlich einspeise und genügend Wärme um einen Altbau mit ca. 300m2
    Wohnfläche zu beheizen. Diese Anlage ist den bestehenden Anlagen um das vielfache überlegen! Meine Gasproduktion entspricht Erdgas und wird in einen 55 PS altbewärten Pkw Motor verarbeitet.
    Grüße an alle Interessenten

  4. Hallo Herr Hebert Sperl,
    seit ca 1 monat suche informationen über eine solche kleine anlage di mit niedrige temperaturen (wie hier in DE) funktioniert. (psychrophil) Habe auch 2 Pferde und möchte insgesamt 4 besitzen; Wo haben Sie die Pläne gefunden? Ist so eine Anlage meldepflichtig? und ist dass wirklich genug für die Heizung?

  5. Sehr geehrter Herr Sperl.
    Ich interessiere mich sehr für Ihre Lösung und Ihre Erfahrungen. Wie kann ich Sie kontaktieren?

    Wir (6-köpfige Familie) sind gerade Dabei ein Haus zu planen. Eine Biogasanlage würde mich aus reinen Pioniergeist sehr reizen. schon vor 20 Jahren habe ich im Studium ein Referat über dezentrale Energieversorgung gehalten und damals schon viel Material über Minibiogasanlagen und BHKWs gefunden. Eigentlich eher erstaunlich, dass es bis heute keine ernsthafte Anwendung gibt.

  6. Hallo an alle begeisterten Pioniere,

    ich würde gerne eine Konferenz zum Thema in der zweiten Jahreshälfte veranstalten. Sicher finden wir eine Lösung, um in ländlichen Gebieten solche Anlagen mit sinnvollen Kosten/Nutzen- Verhältnis zur Verfügung zu stellen. Ich würde zu dieser Konferenz weitere Erfahrungsträger einladen wollen, um die Konzepte auf ihre Anwendbarkeit zu überprüfen und Kooperationen zu initiieren. Ich bin aber auch immer gerne bereit die Anwendungen im kleinen zu diskutieren um schmale Beträge an Forschungs- und Fördergeld für eine Produktentwicklung zu akquirieren.

    Die Zeit des Redens sollte langsam ein Ende haben…. wir brauchen solche Anlagen dringend um dezentrale Versorgungssicherheit zu schaffen.

  7. Hallo,

    Wir haben 8 Pferde und suchen auch eine Möglichkeit, den Pferdemist sinnvoll zu nutzen.

    Frage an Herrn Sperl:
    Wie ist denn die Anlage aufgebaut, woher haben Sie die technischen Elemente bezogen?
    Wo liegen die Kosten für eine solche Anlage?
    Über welchen Zeitraum erwirtschaften Sie die 20 kWh?

    Vielen Dank!

  8. Hallo zusammen,
    ich bin begeistert, dass sich diese Diskussion seit über drei Jahren frisch hält. Es zeigt das steigende Interesse an diesem Thema, das uns alle als Gemeinschaft voranbringen kann.
    So wie ich das sehe, geht es hier keinem um einen wirtschaftlichen Gewinn in Form von Einspeisevergütungen sondern darum den eigenen „Mist“ irgendwie in brauchbare Energie umzusetzen, was mich wirklich glücklich macht.
    Wohin uns der Gedanke an finanziellen Zuwachs bringt, sieht man ja an den steigenden Stromkosten durch das sicherlich gut gemeinte EEG. Ich sitze alleine heute seit ca. 5 Stunden am Internet um Informationen zum Thema Biogas und Nutzung zu ziehen, weil ich nach dem Kochen einer Gemüsesuppe soviel Biomüll übrig hatte, der wieder nur auf dem Kompost landet und habe dabei wieder viel gelernt. Seit dem Anfang dieser Anfrage sind viele brauchbare Beiträge im Internet gelandet. Nicht nur die Inder haben eine super Billiganlage erstellt, auch in den USA und sogar von einem 15 jährigen Schüler wurden einfache Konstruktionen vorgestellt, die einfach nur ein wenig Feinschliff benötigen um zum realen Einsatz zu kommen.
    Sicher ist es nur eine Möglichkeit für Grundstücksbesitzer, da ich mir eine potentiel explosive Anlage in einem Hinterhof in der Innenstadt (ich komme aus Düsseldorf) nicht vorstellen kann aber auch Bewohner der Innenstadt können ihren Biomüll für vororts Anlagen zur Verfügung stellen.
    Wichtig ist doch alleine, dass wir endlich von den großen Monopolisten, die sich mit unserem Grundrecht auf eine warme Behausung die Taschen vollstopfen loskommen und zeigen, dass wir gemeinsam in der Lage sind unsere Wärme und Stromversorgung selbst in die Hände zu nehmen.
    Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht und wann der erste Hersteller uns ein preiswertes Komplettangebot von Biomüll rein bis Energie raus auf weniger als 10 m² zur Verfügung stellt.
    Wenn es wieder wärmer wird, werde ich anfangen eine Versuchsanlage selber zu bauen, Anleitungen habe ich ausreichend gefunden.

    Ich freue mich auf viele weitere Beiträge
    Sonnige Grüße
    Jean Pierre

  9. @ Jean Pierre Bornhöft: Könntest du die Links zu den Anleitungen, welche du gefunden hast, hier veröffentlichen? Wär super :) Danke!

  10. Hallo,

    auch ich bin sehr daran interessiert, mehr Informationen zu bekommen über eine Mini-Biogasanlage um den Bedarf unseres Zweifamilienhauses an Wärme ( haben z. Zt. Ölheizung ) und Strom zu decken. Wir wohnen auf einem eigenen Grundstück auf dem Lande. Als Zuführungsstoffe kommen Haushaltsabfälle, Gartenabfälle ( sehr viele ) aber auch SiloMais ( den wir auf einem eigenen Grundstück von ca. 4 Morgen anbauen könnten ) in Frage.

    Kann jemand mitteilen und Links einstellen, wo man weitere Informationen bekommt für eine solche Mini-Biogasanlage herbekommt ?

    Vielen Dank und Gruß
    raffaelo

  11. Da könnt ihr mal im Internet bei Elektrotechnik Grüttner nachschauen. Die haben 2 verschiedene Größen für Mini-Biogasanlagen im Verkauf.
    Hat jemand schon Erfahrung mit Pferdemist in einer Biogasanlage gesammelt? Wir haben Offenstall, also größtenteils reine Pferdeäpfel und etwas Späne drunter..

  12. Eine Liste mit Links zu Berichten, Anleitungen, Videos und und und könnte man täglich erweitern und mit der Zeit würde sie sicher den Rahmen sprengen.

    Ich habe hier mal die Links von dem 15 Jährigen Schüler:

    http://www.lgl.de/presse/sm090124.pdf
    http://www.naturpur-award.de/fileadmin/uploads/projekte/downloads/Mini_Biogasanlage.pdf

    Hier ist ein sehr ausführliches Video über Bau und Betrieb einer Anlage, die von der Größe her auch für täglichen Pferdemist reichen sollte. Leider wie so viele andere in Englisch.

    http://www.youtube.com/watch?v=3AZv6MjZylo&feature=endscreen

    Hier ist eine deutschsprachige Seite mit einer ganzen Reihe von Links zu weiteren Informationen.

    http://www.overunity.de/657/biogas-is-a-gas-gas-gas-biogas-zuhause-selbstgemacht-aus-essensresten/#.UQFoqmdA3uY

    @ Caroline Temmes, hast Du genauere Informationen zu Elektrotechnik Grüttner? Ich habe unter dem Namen nichts gefunden.

  13. OK, erst lesen, dann weiterleiten. Entwarnung finden wir auf Seite 10

  14. Ja, ich suche noch immer und finde immer wieder neue Anleitungen, so wie diese hier:

    http://selbstversorgerforum.de/perma/Mini_Biogasanlage_Bauanleitung.pdf

    Wirklich alles dabei, mit Materialliste und ausführlicher Bauanleitung. Sollte für die Nutzung als Abfallverwertung einer Familie ausreichen.

    Eine Frage stellt sich mir allerdings, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe. Wie bekomme ich den Gärrest aus dem Behälter? Wenn ich immer wieder nachgieße, dann muss irgendwann auch mal wieder was raus. Hat da jemand eine Idee?

  15. Ich habe mir selber eine biogasanlage zusammengebaut mit einem Fermenter (750L) mit einer pumpe drinnen und ich hatte gas ohne ende aber ich hab das Problem mit dem Biomasse einfüllen weil ich dabei sehr viel gas verlieren

  16. @ Daniel,

    wenn du mir sagst was du an Biomasse hast dann kann ich dir eine Skizze schicken wie du das Problem lösen kannst.

    Gras ? Bioabfall? Öl? Speisereste ? Mais ? usw…..

    mfg
    Elg

  17. @ ELg,

    kannst Du das nicht hier für die Öffentlickeit darstellen? Wir sind doch alle auf der Suche nach Ideen und Hilfe bei der Umsetzung.

    Wäre toll

    Gruß
    Jean Pierre

  18. Hallo Elg,

    auch ich wäre sehr an Deine Skizzen interessiert.

    Kannst Du sie mir evtl. auch zukommen lassen ( ruhig noch mehr, wenn Du hast ) ?

    Gerne auch per mail.

    Vielen Dank und Gruß

    raffaelo

  19. Hi,

    Ich frage deswegen weil es verschiedene verfahren gibt für die Einbringung und Lagerung der Fest- und Flüssigstoffe.

    Ich gehe davon aus das Ihr ohne Trennung fährt ?

    Elg

  20. Hi Elg,

    also mich interessieren alle Verfahren, da wir noch an der grundsätzlichen Informationsbeschaffung und Ausrichtung beschäftigt sind.
    Zudem haben wir den erforderlichen Platz um alle möglichen Varianten durchzuführen und könnten auch verschiedene Fest oder Flüssigstoffe verwenden.

    LG

  21. Das ist genau der richtige Ansatz: Wenn diese Idee in Form einer Genossenschaft
    verwirklicht werden würde, könnte man ein komplett Monopol unabhängiges System aufbauen. Die Genossen würden durch ihre Einlage die Finanzierung bereitstellen und
    die Anlagen könnten gebaut und vermarktet werden. Die Genossen könnten die Anlage zum Herstellungspreis erwerben (Peer-Oekonomie), teile den Aufwand.
    Wer hat Interesse daran?

  22. Hi,

    Ich melde mich heute auch mal wieder. Das mit der Genossenschaft halte ich für eine gute Lösung. Ich würde mit 5000,00 Euro mit einsteigen!
    Leider habe ich meine Praxisversuche auch wieder unterbrochen, sodass ich zZ.
    leider noch nicht viel brauchbares beisteuern kann. Ich will aber noch dieses Jahr weiter experiementieren. Zur Fermenterbefüll- entleerung habe ich eine idee; würde diese aber gerne erst ausprobieren wollen.

    Viele Grüße aus Eschweiler
    Wir bleiben dran!!!!!

  23. Halli-hallo!
    Schon alle im Urlaub?
    Komme im Moment nicht so recht weiter. Gerade ist mir ein wassergekühlter 11kw Motor(Benzin/Gas) für den Generatorantrieb bei der Versteigerung durch die Lappen gegangen; gar nicht so leicht so was zu bekommen. Wollte eigentlich von Oktober bis April ca. 8kw/h Strom damit erzeugen und Kühlwasser in der Heizung verwerten.
    Mal sehen wie es weiter geht!
    Grüße an alle!

  24. Hallo,
    warum holen wir uns nicht fertige 800 Euro Geräte aus China?
    Ich brauche die Dinger weil mir eine Kläranlage zu teuer ist. Das Gas kann ich ja auch abfackeln.

  25. hallo, zusammen,
    ich vermisse das grundsätzliche: nicht daß, was man haben will- sondern das, was erforderlich ist. erst die festlegung auf das erforderliche- bringt auch die erkenntnis über das lösungsumfeld.
    einmal: warum nur pferde, warum mais oder sonstiges- denkt einfach mal daran, das der wichtigste produzent von erzeugnissen für die biogaserzeugung- man selbst ist. schon dieser abfall- kontinuierlich macht eigentlich den bau einer kleinen biogasanlage erforderlich. kot, essensreste,zeitungen (tageszeitungen), blumenschnitt etc..! das geheimnis der biogaserzeugung ist doch keins mehr: ein simpler versuch mit zwei bechern kann da sofort, wie bei vielen schülern ergebnisse zeigen. auch technisch ist eigentlich nichts erforderlich- wenn methangas erzeug und verbraucht wird. dann braucht man weder druckregler noch schaltungstechnischen schnickschnack- auch eventuell nicht das rechtliche an vorgaben, was ja in der regel das größte problem darstellt.
    eine saubere lösung ist ein mehrlagensystem: eines muss immer komplett ausgasen- das kann dauern! die anderen müssen mit dem jeweils anfallenenden abfällen beschickt werden. baut man das konstruktiv so auf, dass die- sagen wir dreikammeranlage (drei kleine behälter aus stahl, wie gasflaschen etc..) zusammengeschlossen wird- so haben wir einen voll befüllten, der ständig hoch produktiv das gas erzeugt, aber nicht für die neubestückung benutzt werden darf. dann haben wir zwei andere behälter mit anderen zuständen, die erst anfangen voll auszugasen. ist der erste behälter ausgegast- dann verliert er nicht nur rapide gasvolumia (wird keins mehr erzeugt)- sondern auch gewicht, volumia! baut man das auf schwerkraftbasis- dann drückt das nachfolgende durch sein gewicht den rest raus: man muss nicht saubermachen. den rest kann man wieder als starter mitverwenden. die behälter muss man vernetzen- z.b. mit einer förderschnecke, die per hand betrieben werden kann und feststellbar sein muss. ebenso sollte eine öffnerklappe drin sein- um den inhalt freizugeben, wenn er von der kräftebelastung her in die anderen behälter überwechseln soll!
    kennt jemand biosnacki- die keimlingsschalen? wenn man da versetzt (wichtig!!) samen ankeimen läßt- hat man kontinuierlich eine ernte!
    bei biogas ist das ebenso zu sehen!
    gas kann man- sofern nicht komprimiert, hochkomprimiert- abfackeln oder besser noch zur erzeugung von elektrischen strom mit einer kleinen mini-gas-turbine erzeugen. ein stromspeicher gehört dazu- damit man auch lastspitzen im verbrauch abfedern kann.
    man erzeugt also kontinuierlich gas- verwendet es indem man strom erzeugt! das macht das nachbarschaftliche zusammenwirken- z.b. in wohnhäusern interessant, weil nur einer etwas erzeugen muss- alle liefern und davon profitieren.

    das mal als denkansatz!
    detlef

  26. Dear all

    Bin heute das erste Mal auf ideenstrom.com, nachdem ich Infos zur Herstellung von Biogas gesucht habe. Absoluter Hammer, was man hier alles findet, bin total begeistert (auch von den anderen Ideen).
    Zur Idee mit der Mini Biogas-Anlage: Ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet (also weder Ingenieur, Umwelttechniker o.ä.) aber immer an neuem und möglichen Geschäftsideen interessiert. Was nun also tauglich ist für die Herstellung von Biogas, da gibt’s ja alles mögliche. Was offensichtlich neu ist (bzw. noch in Erprobung) ist die Verwertung von Oliventrester aus der Ölproduktion. Hierzu gibt es eine erste Studien vom Fraunhoferinstitut (http://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2011/bioenergie-aus-olivenoelabfaellen.html). Sicher sehr spannend für Länder in Südeuropa (Portugal, Spanien, Italien, Griechenland). Aber gut, wahrscheinlich müssten dann Anlagen mit unterschiedlichen Input-Möglichkeiten geplant werden.
    Was mich jetzt aber hier (bzw. auch bei anderen Ideen auf ideenstrom.com) interessieren würde: WIE WEITER? Würde sofort mittun.

  27. Hallo,
    seid ihr wieder alle da?
    Vor Monaten schug jemand ein Treffen zum Kennenlernen und Erfahrungsaustauch vor. Kein Interesse? Es gibt hier einige recht kompetente und erfahrene Leute! Nach dem Motto “ Ich mach` mein Ding!“ zu verfahren, macht nicht wirklich Sinn.
    Möchte den RainerH fragen, wer in PRC 800€ Anlagen anbietet. Schn mal danke vn mir dafür.
    Jes, we can !

  28. Stand 2009:
    In Deutschland betreiben in Verbindung mit den Fachhochschulen Gelsenkirchen (Prof. Alfons Rinschede) und FH Weihenstephan-Triesdorf (Prof. em. Manfred Hoffmann) die Firmen http://www.planet-biogas.com/ in NRW und Carl Dischler http://www.regental-medien.de die Markteinführung von Mini-Biogasanlagen.

    Seit längerem gibt es also 2 marktreife Mini-Biogasanlagen, es scheint aber Markteintrittsbarrieren für kleine Anlagen – die auf der ganzen Welt Anwendung finden – in Europa zu geben… einige Links zu den laufenden Projekten:
    1.
    http://www.planet-biogas.com/unternehmen/historie/ (Bild von 2009: „PlanET liefert Mini-Biogasanlage nach“). Ausgezeichnete Firma, kooperativ (FH Gelsenkirchen, Prof. Dr. Alfons Rinschede )

    2.
    Diese Fa. wendet das von Prof. Hoffmann mit entwickelte Trockenfermentationsverefahren an:
    http://www.fnr-server.de/cms35/index.php?id=315

    3.
    Im Biogasjournal 6_2012, S.66-70, wird über eine „Biogasanlage für Zuhause“ beschrieben, Autor: Wolfgang Rudolph)

    4.
    Im Forschungsbericht der TU Darmstadt 2012, S.29, findet sich auch ein Beitrag:
    „Das Darmstädter Enactus-Team arbeitet nach dem
    Motto „Ingenieurkunst trifft Umweltschutz“. Die
    Organisation Enactus, 1975 in den USA gegründet,
    ist eine der größten internationalen Studentenorganisationen. Sie bringt Studierende aus vielen
    Fachbereichen zusammen und initiiert unternehmerische, soziale und nachhaltige Ingenieurprojekte.
    Das derzeit größte Projekt der Darmstädter heißt
    Biogas4Kenia: Auf einer Farm in dem ostafrikanischen Land ist eine Mini-Biogasanlage geplant.
    Das aus Staudenresten und Tierdung gewonnene
    Biogas soll einen achtköpfigen Haushalt mit Energie versorgen.“

  29. http://www.yumpu.com/de/document/view/10983188/minibiogasanlage-fur-zuhause

    Ebenfalls eine aktuelle Konstruktion – ich werde mal anfragen, warum die Entwickler keine Mikroturbine anstelle des üblichen Kolbenmotors verwenden.

    Seit längerem ist es auch möglich, durch moderne Gasreinigungsverfahren http://www.envitec-biogas.de/biogasanlagen/envithan-gasaufbereitung.html Biogas in Erdgasqualität herzustellen und ins Erdgasnetz einzuspeisen oder stromgeführte Brennstoffzellenheizgeräte wie z.B. den BlueGen damit zu betreiben: http://www.ceramicfuelcells.de/de/produkte/bluegen/haeufig-gestellte-fragen/

  30. Hallo Kevin Lindner

    Leider gibt es keine Beiträge mehr von ihnen.
    Schade, die hatten richtig Inhalt!
    Was ist denn aus dem Meeting geworden, welches Sie vorschlugen. Ich denke, wir haben doch alle ziemlich das gleiche Ziel.
    Ich arbeite an einer Anlage mit bis zu 150ltr. Fermentervolumen, aber leider nur im Kopf und auf dem Papier Da währen aber noch sehr viele Fragen. Fehlversuche fressen unnötig Energie und Geld. Deshalb warte ich lieber noch ein wenig, wenn auch ungern noch, ehe ich praktisch starte!
    Alles was ich bis jetzt an „Basteleien“ gesehen habe, ist nicht mein Ding. Wäre nett wenn Sie sich mal melden würden!

    mit freundlichen Grüßen

    Claudia „Düsendieb“

    Email.:claudia.bi@web.de

  31. Hey zusammen
    Hatte eben nochmal hier rein geschaut:

    Jean Pierre Bornhöft sagte am 27/01/2013 um 19:02 :
    Ja, ich suche noch immer und finde immer wieder neue Anleitungen, so wie diese hier:
    http://selbstversorgerforum.de/perma/Mini_Biogasanlage_Bauanleitung.pdf

    Ich meine, hochexplosive Anleitung! ich würde niemanden den Rat geben einen elektrischen Heizstab in den Fermenter rein zu hängen; wir produzieren dort „Methan“(macht schnell Peng)!

    in diesem Sinne
    Gute Nacht
    bb

  32. Ich finde diese Ideen hier sehr gut und möchte gerne Kontakt zu Personen bekommen, die sich eine EU-Projekt zur Entwicklung einer Kleinst-Biogasanlage nach dem Motto „Einfälle statt Abfälle“ vorstellen können. Ich bin in einer Initiativgruppe zur Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft auf EU Ebene. Die kleinste netzbetriebene Fotovoltaikanalge (www.meinenstrom.de) und die Kleinwindanlagen von http://www.windmanufaktur.de seien „mit von der Patie“. Die Macher von http://www.die-buergerenergiewende.de haben auch schon Bereitschaft signalisiert. Weitere Infos über den Projektstand findet ihr hier: http://core.eecoop.eu.

  33. hallo everybody,

    ich bin gerade auf eure Seite gestgoßen, nachdem ich per emailk ein Anmgebot für Baupläne für 37 $ bekommen habe. Ich trau dem aber nicht, sieht mir eher nach Geschäftemacherei aus. (wens interssiert: http://www.libertygenerator.com/index1.php
    Warnung, reine Werbung, der quatscht endlos auf englisch, erst am Ende kommt das seriöse?? Angebot)
    Jetzt überlege ich eine Biogasanlage zur Stromerzeugung zu bauen.
    Ich wohne in den Tropen, Temperatur ist immer über 30 C, wir haben ein Grundstück von 12000 m² und damit jede Menge Gartenabfall, Rasenmähen 1- 2 mal pro Monat. Ich hoffe, daß allein die Gartenabfälle für unseren Strombedarf ausreichen.
    Bei den Generatoren hab ich mich hier eine Quelle gefunden http://www.alibaba.com/showroom/biogas-generator.html
    Ich könnte mir aber auch ein ausrangiertes Auto billigbesorgen, wo der Motor noch ok ist, den kann man hier auf Gasbetrieb umrüsten lassen. Dann brauch ich nur noch den Generator zur Stromerzeugung. Hat jemand Ideen oder Vorschläge, die mir helfen könnten?
    Gruß nach Deutschland
    Peter

  34. hallo everybody,

    ich bin gerade auf eure Seite gestoßen, nachdem ich per email ein Angebot für Baupläne für 37 $ bekommen habe. Ich trau dem aber nicht, sieht mir eher nach Geschäftemacherei aus. (wens interssiert: http://www.libertygenerator.com/index1.php
    Warnung, reine Werbung, der quatscht endlos auf englisch, erst am Ende kommt das seriöse?? Angebot)
    Jetzt überlege ich eine Biogasanlage zur Stromerzeugung zu bauen.
    Ich wohne in den Tropen, Temperatur ist immer über 30 C, wir haben ein Grundstück von 12000 m² und damit jede Menge Gartenabfall, Rasenmähen 1- 2 mal pro Monat. Ich hoffe, daß allein die Gartenabfälle für unseren Strombedarf (Klimaanlagen) ausreichen.
    Bei den Generatoren hab ich hier eine Quelle gefunden http://www.alibaba.com/showroom/biogas-generator.html
    Ich könnte mir aber auch ein ausrangiertes Auto billig besorgen, wo der Motor noch ok ist, den kann man hier auf Gasbetrieb umrüsten lassen. Dann brauch ich nur noch den Generator zur Stromerzeugung. Hat jemand Ideen oder Vorschläge, die mir helfen könnten?
    Gruß nach Deutschland
    Peter

  35. Hallo zusammen ich suche für eine Kleingartenanlage eine Möglichkeit womit wir unsere ganzen grünabfälle sinnvoll verwerten können. Gruß Franz

  36. Hallo ihr da Draußen !
    Leider berichtet immer irgend jemand von siener TOLLEN Anlage doch sobalt man fragt und info haben will ist er nicht mehr zu erreichen . Na Toll .Ich möchte eine möglichst kleine anlage baueb ohne Stromerzeugen .Also nur Gas um einen Gasbrenner für die Heizung zu betreiben .Die wärme für den Fermenter könnte dan von der Heizung kommen .Hat also jemand eine Anlage geschaffen und Technische Daten und angaben zur Menge und Größe machen ? Für angaben währe diese Seite am besten damit es auch jeder nachlessen kann !!
    MfG
    Alfred

  37. Hallo – ich schließe mich Alfred seinen Ausführungen an.
    Auch ich würde mich für eine reine Wärmeerzeugung interessieren.

    Gruß timo.

  38. Hallo,
    wer ist interessiert am Bau einer Biogasanlage für Einfamilienhaus?
    Wir können uns gerne austauschen.
    Bitte melden adi.kreft@gmail.com

    Grüße

    Adi Kreft

  39. Eine gute und nahe liegende Idee. Derzeit nehmen die Umweltbetriebe noch 5-10 Euro je Kubikmeter Hecken- oder Grasschnitt, da käme es mir gelegen, wenn ich die Gartenabfälle sinnvoll und kostenlos abgeben könnte.

    Eine solche Möglichkeit wäre nicht nur zeitgemäß. Das würde auch die Wälder und Gewässer entlasten, wohin gewissenlose Hobbygärtner ihren Grünschnitt immer wieder entsorgen.

  40. Pingback: Biomeiler vs. Biogas | Mein Erdhaus

  41. also schlüsselfertige anlagen für zuhause gibt es schon, aus China: http://www.puxintech.com
    und kosten nur ein bruchteil des von
    http://www.biogas-zu-hause.de
    abesehen davon kriege ich letzteres nicht geöffnet und kann nicht einmal info anfordern.
    ich sehe aber weiterhin noch ein problem diese teile su beschicken, das kann schon eine üble sauerei sein.

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