Idee05 – „Mini-Money Transfers“ am Flughafen

Die Situation für die heutige Idee ist diese: Du stehst am Flughafen, wartest auf das Boarding für den Heimflug und ärgerst dich über dein dickes Portemonnaie voller Münzen aus den Ferien.

Warum gibts keine sinnvolle Möglichkeit diesem Phänomen entgegen zu wirken? Darüber habe ich mich schon unzählige male geärgert und deshalb habe ich mir eine mögliche Lösung überlegt: Eine Art „Mini-Money Transfer“ muss her.

So funktionierts:
Die Lösung für ungenutzte Münzen oder Geldscheine wäre ein Automat am Flughafen. Dieser akzeptiert Geld jeglicher Währung (am Zürcher Flughafen eventuell auch nur CHF). Danach kann der Benutzer sein Gutschriftskonto auswählen. Allenfalls denkbar wäre sogar ein Service via Kreditkarte:  Einfach Karte hineinhalten und dann wird der Betrag dort gutgeschrieben.

coins

Was sind meine Gedanken dahinter?

  • Personen haben i.d.R genug Zeit bevor sie ins Flugzeug steigen
  • Unterhaltung/Zeitvertreib  ist am Flughafen gewünscht. Warum also nicht einen Money Transfer ausführen und einen Automaten bedienen?
  • ein ähnlicher Service ist mir bis jetzt nicht bekannt (First Mover)
  • Münzen sind quasi verlorenes Geld (Sunkcosts)
  • Transfer nach Einzahlung z.B alternativ auch via Mobile Device denkbar:  https://www.paypal-labs.com/iphone/ –> User erhält persönliche ID nach seiner Einzahlung.

Was wäre das Business Model:

  • Marge auf den Money Transfers (70% auf  Konto, 30% für den Service, Wechselgebühren, Unterhalt und Marge)
  • Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen (Option: Man kann das Geld zu 100% an Hilfsorganisation spenden)

Was tun?

Zuerst müsste die rechtliche Situation geklärt werden. Danach könnten erste Gespräche mit dem Flughafen Zürich geführt werden (darf man solche Automaten aufstellen?). Mini Geld Transaktionen technisch klären und geeigneten Partner finden. Automaten entwerfen (Usability beachten), Prototpyen real testen und ausrollen.

Lässt sich diese Idee umsetzen?
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9 Gedanken zu “Idee05 – „Mini-Money Transfers“ am Flughafen

  1. Sehr coole Idee. Den Use case hätte wohl fast jeder reisende schonmal gehabt.

    Ich denke die Herausforderung liegt darin einen Automaten zu entwickeln, der jegliche Noten und Münzen erkennen kann. Dies ist vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn dann doch Menschen her müssen ist man von einer normalen Wechselstube nicht weit entfernt.

  2. @ Christian: Als Vereinfachung würde der Automat in Zürich z.B. nur CHF akzeptieren. Falls der Betrag zu klein ist könnte das Geld zu 100% Wohltätigkeitsorganisationen fliessen. Bei mir sinds aber i. d. R. immer mehr als 10 CHF Gegenwert, wodurch sich die Nutzung des Services lohnen könnte (im Verhältnis zu den Transferkosten).

  3. Schöne Idee – ich hätte zu Hause noch einen Schachtel voller Münzen, weil ich die eben nie „entsorgt“ habe. Eine Frage bleibt bei mir noch: Wie viele Münzen oder welcher Betrag muss z.B. monatlich eingeworfen werden, um die Kosten (Automat, Standortmiete, Löhne.., etc.) nur schon mal kostendeckend bezahlen zu können…?

  4. @simon, mit den Kosten zu Kosten (Automat, Standortmiete, Löhne.., etc.) hast du natürlich Recht. Ob sich dann sich dann event. wirklich lohnen würde sollte der Business Case beantworten :-)

  5. gute idee, alternativ und einfacher wäre jedoch z.b. lediglich eine elektronische tauschplatform (a reist nach b, gibt geld vor abreise an c der von d nach a einreist und somit kohle braucht etc.=> e-tauschbüro on-se-schpot isch die lösung (idee sicherausbaufähig)

  6. Ansonsten die paar Kröten einfach in die große Spendenbox von WWF reinwerfen. Immer ein Gewinn.

  7. Ich merke jetzt in diesem Moment dass ich diese Seite deutlich haufiger lesen sollte ;-) – da kommt man echt auf super Einfalle

  8. Man kann die paar Kröten auch an Bord einer Stiftung spenden…

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