Idee 34 – Das Veloservice Abonnement

Der Fahrradmarkt gilt für mich als innovativ und bringt laufend neue Fahrräder auf den Markt. Doch wie siehst mit dem Service aus? Bei mir etwa so: Die Wartung (oder halt oft Reparatur) meiner Bikes erfolgt unregelmässig und geht vergessen, resp. kommt eben erst dann, wenn etwas kaputt ist. Seitens Fahrrad-Shop liegt wohl das Hauptproblem in der Auslastung: Viel Arbeit im Frühling, wenig im Spätherbst & Winter.
Ideenstroms Idee 34 ist demnach ein Veloservice Abonnement (small, medium, large) mit einem Fixpreis für Kunden. Der Fahrrad-Shop informiert den Konsument über anstehende Services und kann auf diese Weise seine Auslastung gleichmässig verteilen. Auf Wunsch kommt der Servicemechaniker auch gleich zu Hause vorbei und holt das Fahrrad ab.

Die Idee würde sich m.e. auch für den Autoservice funktionieren. Und noch etwas weiter gedacht: Gibt es eine Online Plattform um seine eigenen Abos (dazu zählen ich auch Versicherungen) übersichtlich zu verwalten?

Ich würde das Abo gleich kaufen
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 33 – Fahrradhelm mit Solar-Licht

So. Nach der etwas ausführlicheren Sommerpause sind wir wieder zurück mit der Idee 33! Here it is:

Radeln tut man ja meist in schönem Wetter. Warum gibts eigentlich noch keinen Fahrradhelm, welcher mit Solarzellen bestückt ist, die einen integrierten Akku speisen um dann LED-Licht bei der Heimfahrt im Dunkeln zu machen? Für die Rückfahrleuchte reicht der Strom sicher allemal.

Fahrradhelm

Könnte man also noch designen, konstruieren und dann verkaufen. Schön sollte das Ding aber schon sein. Mit einer reinen Techie-Version wirds wahrscheinlich schwierig ;)

Danke an Ben für die Idee!

Lässt sich diese Idee umsetzen?
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 32 – Kino 2.0

Diese Idee ist hinter dem Namics-Büro in St. Gallen im Gespräch mit Ernscht entstanden :). Ernscht hat mir erzählt, dass er seit neuestem der Operator im Kino in Heiden AR ist. Und da der Ernscht ein Frontend-Magier, Flickr-Pionier und Entdecker ist, kam mir die Idee, dass er ja im Kino als Operator, anstatt während der ganzen Vorführung einfach rumzustehen, auch Tweets oder SMS der Zuschauer annehmen und filtern könnte. Diejenigen, welche cool sind, werden auf die Leinwand projiziert.

Natürlich gibts das schon im Fernsehen. Der grosse Unterschied ist aber, dass die Leute, welche die Messages an die Leinwand senden, und diejenigen welche sie lesen, physisch im selben Raum sind und damit diese Texte eine viel direktere Art der Kommunikation sind: Ein gewisses Community-Gefühl ist ja im Kino bereits vorhanden: “Wir hier drin schauen denselben Film gleichzeitig”…Mit einem solchen Message-Board würde dieses Community-Gefühl verstärkt und der Kinobesuch noch interessanter. Natürlich muss man geschickt filtern, resp. die “Doof-Messages” rauskicken. Aber wenn das ein gewiefter Operator macht, dann könnts funktionieren :)

Live-Messages im Kino?
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 31 – Fly Somewhere Cheap

Schon öfters wollte ich mit meinen Freunden verreisen, doch wohin? Das Ziel ist dann meist nebensächlich, das “Ausfliegen” per se steht vielmehr im Zentrum des Vorhabens. Tadaaa, wie wärs mit einem Servce namens flysomewherecheap.com?

Ich liebe ultra schlanke Websites mit 1 zentralen Use Case (z.B Google!!) und genau das soll diese Metasuchmaschine tun. Die ein oder andere Flugmetasuche (z.B. Skyscanner) bietet dies zwar schon in ähnlicher Form an, doch ich wünsche mir noch mehr Fokus auf Einfachheit.

Das Konzept liesse sich übrigens auch für andere Lebensbereiche (Restaurant, Hotels,…) übertragen. Denkbar wäre dies auch als Service von Facebook:

  • Buy what my friends liked most (siehe alter Ideenstrom Post)?
  • Visit cities which my friends liked most?

Also @ebookersCH, wie wärs? PS: Die URL flysomewherecheap.com ist noch zu haben. Eigentlich würde ich da gerne grad selber mitmachen: Wer kennt sich mit Vermittlungsgebühren für Airline Tickets aus?

Ich möchte auch einfacher verreisen!
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 30 – Wasserhahn mit Sofort-Heisswasser

Wer kennt das nicht: Egal ob im Einfamilienhaus oder im Wohnblock: Bis das Wasser wirklich heiss aus dem Wasserhahn kommt, muss man zuerst ein paar Liter durchlaufen lassen…Ich hätte aber gerne sofort heisses Wasser, wenn ich den Regler auf “heiss” stelle und würde gleichzeitig weniger Wasser brauchen…

Die Lösung: Man konstruiere einen Durchlauferhitzer, den man bei möglichst jeden auf dem Markt erhältlichen Wasserhahn einbauen kann. Dieser Durchlauferhitzer hat einen Temperaturfühler für die ankommende Wassertemperatur und kennt die vom Anwender eingestellte Warmwasserregler-Position. Mit diesen beiden Informationen kann er das Wasser exakt und sofort genau auf die Temperatur erhitzen, welche ich will. Sobald das heisse Wasser aus dem Boiler beim Wasserhahn ankommt, merkt das der Temperaturfühler und stoppt mit der Wassererhitzung.

Theoretisch wäre vielleicht sogar denkbar, dass das Temperierelement sogar kühlen könnte. Das wär noch besser, denn im Sommer hab ich eigentlich meist Lust auf ganz kaltes Wasser, und nicht auf das Lauwarme…

Ich gebe zu, dass die Ökobilanz eines solchen Reglers wohl nicht ganz Öko wäre: Weniger Wasser, dafür mehr Strom…Aber zumindest im Luxus-Segment würde das wahrscheinlich schon funktionieren.

Nun denn die Herren Ingenieure: Wäre das ein kleines Testprojekt wert? Vielleicht an der ETH anyone? Ein bisschen Elektronik und etwas Mechanik wäre wahrscheinlich sinnvoll :)

Kann man diese Idee umsetzen und vermarkten?
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 29 – Facebook Like-Shop: Friends Products Only

Inzwischen gibt es ja bereits einige Brands, welche den Facebook “Like-Button” in ihre Online Shops integriert haben, z.B. Levi’s. Damit kann ich in diesen Stores sehen, welche Produkte meine FB-Freunde auch “liken”. Das kann unter Umständen meine Kaufentscheidung beinflussen. Im Fachjargon würde das dann wohl unter “Social Commerce” laufen ;)

Richtig spannend wirds aber eigentlich erst dann, wenn mir ein personalisierter Online Shop mit allen Produkten zur Verfügung stehen würde, welche meine FB-Freunde “liked” haben. Dieser “MyFriendsLike-Shop” würde dynamisch aus allen Online Shops aufgebaut, welche den Like-Button integriert haben und für mich nur die Produkte darstellen, welche meine Freunde auch mögen.

Noch einen Schritt weiter gedacht: Eigentlich möchte ich einen personalisierten Online-Shop mit Produkten, welche meine Freunde auch gekauft haben! Dazu brauchts aber einen Facebook “bought”-Button, oder noch besser: Eine automatisierte Meldung zu FB, sobald z.B. ich selber etwas gekauft habe, damit dies in den Friends-Shops meiner Freunde dargestellt werden kann.

Vorteil: Was meine Freunde gekauft haben, ist wahrscheinlich auch für mich ok. Und wenn die Kaufentscheidung etwas schwieriger ist, kann ich ja den Freund, der das Produkt bereits gekauft hat, anpingen.

Meine Wette: Facebook bringt früher oder später einen “bought”-Button. Wer hält dagegen?

Funktioniert ein solcher Like-Store?
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 28 – Foodkurier am Bahnhof

Zugegeben, die Internetverbindungen im Zug sind nicht immer die schnellsten. Doch für die Idee 28 sollte es ausreichen.

Was ich mir vorstelle ist ein einfach bedienbarer Online Webshop (vorzugsweise mobile optimiert), der mir meine bestellten Lebensmittel innerhalb von 30 Minuten per Foodkurier an meinen Zielbahnhof liefert. Bei Coop würde dieser Kanal dann wohl Coop@Bahnhof oder so ähnlich heissen.

Beim Aussteigen kann man den gefüllten Einkaufssack (der sogenannte Migros-Sack) direkt in Empfang nehmen, oder alternativ die eigene Lebensmittel Tasche in einem entsprechendem Bahnhof Schliessfach abholen. Die Identifizierung erfolgt über einen elektronischen Key, den man nach der Bestellung erhält. Bezahlt wird wie gewohnt per Kreditkarte.

Neben tieferen Lieferkosten, Zeiteinsparungen (weil man nicht noch im Avec vorbei gehen muss) und nicht zuletzt frischeren Produkten wäre das doch eine WIN-WIN Situation für Kunden und Lieferanten.

Also Migros und Co. wie wärs? Wäre übrigens auch für die SBB als Upselling Idee denkbar.

Ja, ich möchte auch eine Bahnhofkurier!
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 27 – Ein Roaming Gebühren Counter

Das mobile Internet verbreitet sich dank iPhone & Co. immer weiter. Eine der grössten Hürden, warum dies nicht noch viel flächendeckender passiert sind einerseits Sicherheitsbedenken der Nutzer,  andererseits aber auch die völlige Intransparenz über die Kosten, sobald man das Land des eigenen Providers verlässt. Wer kennt sie nicht, die Beiträge aus der Konsumentenschutz Sendung Kassensturz, wo ein Herr Peter Müller eine Rechnung über mehrere hundert Franken erhält, nachdem er in seinem Urlaub auf Mallorca zuviel auf Facebook rumgesurft ist. Kein Zweifel, für die grossen Telcos wie z.B. die Swisscom liegen hier die dicken Margen begraben!

Was tun:
Eine grosse Telco (die Swisscom?) könnte den Spiess umdrehen und mittles eines “Roaming-Counters” die effektiven Kosten live ausweisen.

Der Counter sieht klein aus, hat aber m.e. eine grosse Wirkung. Nutzer sollen sich Alerts setzen können, selbst dann, wenn sie einem Flatrate Modell folgen. Dies würde das Oligopol unser lieben Telcos in Bezug auf das Roaming deutlich lockern, die Transparenz für Kunden erhöhen und mehr Vertrauen in den Markt bringen. Der Druck auf die restlichen Markteilnehmer Swisscom Orange wird steigen. Andere ziehen nach.

Was meint ihr? Hilft das die Kosten in den Griff zu bekommen?

Kann man diese Idee umsetzen?
View Results
Loading ... Loading ...

Idee 26 – Paprika Chips in verschiedenen Schärfe-Stufen

Alle Chips-Hersteller versuchen ihre Marktanteile mit irgendwelchen lustigen Geschmacks- und Form-Ideen auszuweiten. Dabei kommen dann zum Beispiel Sorten wie “African Spices & Sweet Paprica” raus. Klingt nichtssagend spannend, aber irgendwie auch etwas konstruiert – finde ich.

Ich würde mal vermuten, dass die klassischen Paprika-Chips wohl immer noch mit Abstand die am meisten verkaufte Sorte ist – egal bei welchem Hersteller. Falls nicht, auch egal, die Idee funktioniert trotzdem ;)

Nun denn: Man versuche die Aufmerksamkeit über Spice-Stufen zu erhaschen. Neu gäbe es bei Paprika-Chips die Schärfe-Stufen 1-7. Die ganz Harten können No. 7 kaufen, die Normalos No. 3 bis No. 4 und die Langweiler No 1. Ich glaube das könnte im Laden als Differenzierung sehr gut funktionieren.

Und noch eine kleine Zusatzidee: Die Schärfestufen auch nett in einem Farbverlauf bei den Packungen anzeigen, z.B. von gelb (easy) über orange (normal) bis dunkelrot (scharf).

Also ZweifelChio und wie sie alle heissen, Los!

Kann man diese Idee umsetzen?
View Results
Loading ... Loading ...

Ideenstrom – Interview auf toxic.fm

Achtung, für einmal posten wir keine Idee :-)

Vor längerer Zeit durften wir ein Interview für toxic.fm geben. Hier also der längst überfällige Post. Betting Buser von toxic.fm bringt es auf den Punkt und fasst den Ideenstrom als einen “Selbstbedienungsladen für Geschäftsideen” zusammen.

Unser Interview ist Teil der Rubrik “www Punkt“, welche Einblicke in interessante  ”regionale” Projekte aus der Online Welt bietet.

Hier gehts weiter zum Interview-Beitrag auf toxic.fm. Das Audio File gibts alternativ auch zum download “Ideenstrom-Interview“.

Vielen Dank an Bettina Buser und toxic.fm für das Interview!